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SSL-Zertifikat-Checker

Zertifikatsdetails, Ablaufdaten, SANs, Schlüsseltyp & Aussteller

PHP / OpenSSL
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Direkte SSL-Verbindung vom Server - akkurate Echtzeit-Daten ohne Umwege.

Was ist SSL & TLS?

SSL (Secure Sockets Layer) und sein Nachfolger TLS (Transport Layer Security) sind kryptographische Protokolle, die eine verschlüsselte Verbindung zwischen Webbrowser und Server herstellen. Obwohl SSL technisch seit Jahren durch TLS ersetzt wurde, hat sich der Begriff im Alltag fest eingebürgert - wenn jemand von einem SSL-Zertifikat spricht, meint er heute in der Regel TLS 1.2 oder TLS 1.3.

Das Schloss-Symbol in der Adressleiste ist das sichtbare Zeichen einer aktiven SSL/TLS-Verbindung. Dahinter steckt ein System aus Zertifikaten, Schlüsseln und Handshake-Protokollen, das sicherstellt: Niemand kann die Daten zwischen Browser und Server mitlesen oder manipulieren.

Wie funktioniert ein SSL-Zertifikat?

Ein SSL-Zertifikat ist ein digitaler Ausweis für eine Domain. Es enthält den öffentlichen Schlüssel, den Domain-Namen, die ausstellende Zertifizierungsstelle (CA) sowie das Ablaufdatum. Der TLS Handshake beim Verbindungsaufbau läuft so ab:

  1. Client Hello: Der Browser sendet unterstützte TLS-Versionen und Verschlüsselungsverfahren.
  2. Server Hello: Der Server wählt eine Verschlüsselung und sendet sein Zertifikat.
  3. Zertifikatsprüfung: Der Browser prüft ob das Zertifikat von einer vertrauenswürdigen CA signiert wurde.
  4. Schlüsselaustausch: Beide Seiten einigen sich auf einen Sitzungsschlüssel.
  5. Verschlüsselte Verbindung: Alle weiteren Daten werden symmetrisch verschlüsselt übertragen.

Zertifikatstypen: DV, OV und EV

  • Domain Validation (DV): Günstigste Variante - CA prüft nur Domain-Kontrolle. Kostenlos via Let's Encrypt. Für die meisten Websites ausreichend.
  • Organization Validation (OV): CA prüft zusätzlich das Unternehmen. Empfehlenswert für Firmenwebsites.
  • Extended Validation (EV): Strengste Prüfung, teuerste Option. Früher grüne Adressleiste im Browser - dieses Feature haben Chrome und Firefox abgeschafft.

Häufige SSL-Probleme & Lösungen

  • Zertifikat abgelaufen: Let's Encrypt mit Auto-Renewal (certbot) einrichten.
  • Mixed Content: Alle Ressourcen-URLs auf HTTPS umstellen, CSP setzen.
  • Falsche Zertifikatskette: Intermediate-Zertifikate korrekt einbinden.
  • Hostname stimmt nicht überein: Wildcard- oder Multi-Domain-Zertifikat (SAN) nutzen.
  • Veraltetes Protokoll (TLS 1.0/1.1): Serverkonfiguration auf TLS 1.2+ beschränken.

Häufig gestellte Fragen zu SSL

Ist SSL wirklich kostenlos erhältlich?

Ja. Let's Encrypt ist eine gemeinnützige CA, die kostenlose DV-Zertifikate ausstellt - genutzt von über 300 Millionen Domains. Die meisten Webhoster bieten Let's Encrypt mit Ein-Klick-Installation an.

Wie lange ist ein SSL-Zertifikat gültig?

Seit September 2020 maximal 398 Tage. Let's Encrypt-Zertifikate laufen 90 Tage und sind für automatische Erneuerung ausgelegt. Apple hat angekündigt, ab 2027 nur noch 47-Tage-Zertifikate zu akzeptieren.

Was ist der Unterschied zwischen SSL und HTTPS?

SSL/TLS ist das Verschlüsselungsprotokoll. HTTPS ist HTTP über eine SSL/TLS-Verbindung. Das Schloss bedeutet: Verbindung verschlüsselt, Zertifikat gültig. HTTPS ist seit 2014 ein offizieller Google-Rankingfaktor.

Was sind SANs (Subject Alternative Names)?

SANs erlauben ein einzelnes Zertifikat für mehrere Domains. Ein Zertifikat für example.com kann gleichzeitig www.example.com, mail.example.com und andere Domains absichern.

Schützt SSL vor Hacking?

SSL/TLS schützt die Übertragung vor Abhören und Man-in-the-Middle-Angriffen. Es sagt nichts über die Sicherheit der Website selbst aus - eine gehackte Site kann ein gültiges SSL-Zertifikat haben.

Was bedeutet HSTS?

HTTP Strict Transport Security weist den Browser an, eine Domain immer nur über HTTPS aufzurufen. Das verhindert SSL-Stripping-Angriffe. Unser HSTS-Checker prüft die korrekte Konfiguration.

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DNS-Lookup

Alle DNS-Einträge : A, AAAA, MX, TXT, NS, CNAME, SOA, CAA, SRV

PHP / dns_get_record

Was ist DNS?

Das Domain Name System (DNS) ist das Telefonbuch des Internets. Menschen merken sich Namen wie seopen.de - Computer kommunizieren über IP-Adressen. DNS übersetzt Domain-Namen in IP-Adressen und umgekehrt. Ohne DNS müsstest du für jeden Websitebesuch eine numerische Adresse eintippen.

DNS-Eintragstypen erklärt

  • A-Record: Verknüpft eine Domain mit einer IPv4-Adresse. Der grundlegendste aller DNS-Einträge.
  • AAAA-Record: Wie A-Record, aber für IPv6-Adressen.
  • CNAME-Record: Alias - zeigt auf einen anderen Domain-Namen statt auf eine IP. Praktisch für Subdomains.
  • MX-Record: Definiert welche Server E-Mails empfangen. Ohne korrekten MX kommen keine Mails an.
  • TXT-Record: Beliebiger Text - für SPF, DMARC, DKIM, Google Site Verification genutzt.
  • NS-Record: Gibt an, welche Nameserver für eine Domain zuständig sind.
  • SOA-Record: Administrative Infos über die DNS-Zone.
  • PTR-Record: Reverse DNS - löst eine IP zurück in einen Hostnamen auf. Wichtig für E-Mail-Reputation.

Wie funktioniert eine DNS-Abfrage?

  1. Cache-Check: Browser und OS prüfen zuerst den lokalen Cache.
  2. Resolver: Falls kein Cache, fragt das System den konfigurierten DNS-Resolver.
  3. Root-Server: Der Resolver fragt einen der 13 Root-Nameserver.
  4. TLD-Nameserver: Antwortet mit dem zuständigen Nameserver für die Domain.
  5. Autoritativer Nameserver: Kennt die tatsächlichen DNS-Einträge und gibt die IP zurück.
  6. Verbindung: Browser verbindet sich mit der IP und lädt die Website.

Die gesamte Kette dauert typischerweise 20–100 ms. Die TTL bestimmt wie lange ein Eintrag gecacht wird.

Häufig gestellte Fragen zu DNS

Warum dauert eine DNS-Änderung bis zu 48 Stunden?

Das liegt an der TTL (Time to Live). Steht die TTL auf 86400 (24 Stunden), dauert es bis zu 24 Stunden bis alle DNS-Server die neue Adresse kennen. Tipp: TTL vor einer Migration auf 300 Sekunden senken - dann propagiert die Änderung in Minuten.

Was ist der Unterschied zwischen DNS und Nameserver?

DNS ist das System als Ganzes. Ein Nameserver ist ein konkreter Server der DNS-Einträge verwaltet. Jede Domain hat mindestens zwei Nameserver für Redundanz.

Was ist DNS-Propagation?

Der Zeitraum in dem eine DNS-Änderung sich weltweit verbreitet. Da Resolver cachen, sehen verschiedene Nutzer zeitweise unterschiedliche DNS-Informationen.

Was bedeutet DNSSEC?

DNS Security Extensions signiert DNS-Antworten digital und verhindert DNS-Spoofing. Angreifer können keine gefälschten DNS-Antworten einschleusen.

Welcher DNS-Server ist der schnellste?

Cloudflare (1.1.1.1) und Google (8.8.8.8) sind die bekanntesten öffentlichen DNS-Resolver. Der tatsächlich schnellste hängt von deinem Standort ab.

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HTTP-Header-Checker

Response-Header & Security-Header-Score via PHP cURL - kein CORS-Problem

PHP / cURL

Was sind HTTP-Response-Header?

HTTP-Header sind unsichtbare Metadaten die bei jeder Anfrage zwischen Browser und Server ausgetauscht werden. Sie steuern Content-Type, Caching, Sicherheit und Weiterleitungen - und sind für Performance, SEO und Sicherheit gleichermaßen entscheidend.

Wichtige Response-Header im Überblick

  • Content-Type: Teilt dem Browser mit welches Format die Antwort hat (text/html, application/json etc.).
  • Cache-Control: Steuert wie lange Inhalte gecacht werden dürfen. Entscheidend für Ladezeiten.
  • Server / X-Powered-By: Verraten welche Software läuft. Aus Sicherheitsgründen sollten diese Header entfernt oder verschleiert werden.
  • Location: Enthält bei Redirects (301, 302) die Ziel-URL.
  • ETag / Last-Modified: Ermöglichen konditionelle Anfragen - Browser fragen nur neu wenn sich Inhalte geändert haben.

HTTP-Statuscodes

  • 2xx Erfolg: 200 OK, 201 Created, 204 No Content
  • 3xx Weiterleitung: 301 Moved Permanently, 302 Found, 304 Not Modified
  • 4xx Client-Fehler: 400 Bad Request, 401 Unauthorized, 403 Forbidden, 404 Not Found
  • 5xx Server-Fehler: 500 Internal Server Error, 502 Bad Gateway, 503 Service Unavailable

Häufig gestellte Fragen

Warum sollte ich Server- und X-Powered-By-Header entfernen?

Diese Header verraten Angreifern welche Software und Version eingesetzt wird. Kennt ein Angreifer z.B. "Apache 2.4.49" kann er gezielt nach bekannten Schwachstellen suchen. Mit Header always unset Server in der .htaccess entfernst du diese Informationen.

Wie beeinflusst Cache-Control das SEO?

Direkt kaum. Aber Caching verbessert die Ladezeit - ein Google-Rankingfaktor. Statische Assets wie CSS und JS sollten lang gecacht werden (max-age=31536000), HTML-Seiten eher kurz (no-cache) damit Änderungen sofort sichtbar sind.

Was bedeutet der ETag-Header?

Ein ETag ist ein Fingerabdruck einer Ressource. Ändert sich die Datei, ändert sich der ETag. Browser speichern den ETag und fragen beim nächsten Aufruf nur neu wenn sich der ETag geändert hat - spart Bandbreite und beschleunigt Seitenaufrufe.

Was ist der Unterschied zwischen GET und POST?

GET überträgt Daten in der URL - sichtbar, cachebar, für Suchanfragen geeignet. POST überträgt Daten im Request-Body - unsichtbar, nicht cachebar, für Formulare und Login. Sensible Daten wie Passwörter gehören immer in einen POST-Request, niemals in die URL.

Was bedeutet Content-Encoding: gzip?

Gzip komprimiert Textdateien (HTML, CSS, JS) um 60-80%. Der Server komprimiert, der Browser entpackt automatisch. Brotli ist eine modernere Alternative mit ca. 15% besserer Komprimierung. Aktivieren in Apache mit mod_deflate, in Nginx mit gzip on;.

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DMARC-Generator

Validen DMARC-TXT-Eintrag erstellen mit Live-Vorschau und DNS-Verifikation

GENERATOR
none
Nur überwachen
quarantine
Spam-Ordner
reject
Ablehnen
_dmarc.example.com  IN TXT  "v=DMARC1; p=none; adkim=r; aspf=r; pct=100"
📌
Record-Name
Anlegen unter _dmarc.deinedomain.com
⏱️
TTL
Empfohlen: 3600 (1 Stunde)
📈
Best Practice
Starte mit none → quarantine → reject

Was ist DMARC?

Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance (DMARC) baut auf SPF und DKIM auf und gibt Mailservern eine klare Anweisung was mit nicht authentifizierten E-Mails passieren soll. Seit 2024 ist DMARC für Massenversender bei Google und Yahoo Pflicht - und der wirksamste Schutz gegen E-Mail-Spoofing im Namen deiner Domain.

DMARC-Richtlinien verstehen

  • p=none: Nur Monitoring - E-Mails werden normal zugestellt, du erhältst Berichte. Guter Startpunkt.
  • p=quarantine: Verdächtige E-Mails landen im Spam-Ordner.
  • p=reject: Verdächtige E-Mails werden komplett abgelehnt. Stärkster Schutz gegen Phishing.
_dmarc.example.com TXT "v=DMARC1; p=quarantine; rua=mailto:dmarc@example.com"

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich DMARC wirklich?

Ja. Seit 2024 verlangen Google und Yahoo DMARC von allen die mehr als 5.000 E-Mails/Tag versenden. Ohne DMARC können Betrüger E-Mails mit deiner Domain als Absender versenden. Mit p=reject ist das praktisch unmöglich. Außerdem verbessert DMARC die Zustellbarkeit legitimer E-Mails.

Was sind DMARC-Berichte?

Aggregate Reports (RUA) sind XML-Dateien die Mailserver täglich senden. Sie zeigen welche IPs E-Mails in deinem Namen versenden und ob SPF/DKIM bestanden wurde. Tools wie dmarcian oder Google Postmaster Tools helfen beim Auswerten der oft unlesbar komplexen XML-Dateien.

In welcher Reihenfolge SPF, DKIM und DMARC einrichten?

Erst SPF (autorisierte Mailserver), dann DKIM (kryptografische Signatur), dann DMARC mit p=none starten und Berichte auswerten. Nach einigen Wochen auf p=quarantine erhöhen, dann p=reject. Dieser schrittweise Ansatz verhindert dass legitime E-Mails geblockt werden.

Was ist der Unterschied zwischen RUA und RUF?

RUA (Aggregate Reports) sind tägliche Zusammenfassungen aller E-Mails in deinem Namen. RUF (Forensic Reports) sind Einzelberichte bei jedem Fehler inklusive Nachrichtenheader. RUF sind aus Datenschutzgründen bei vielen Providern deaktiviert. RUA reicht für das meiste Monitoring.

Schützt DMARC vor Phishing mit ähnlichen Domains?

Nein - DMARC schützt nur deine exakte Domain. Betrüger nutzen Lookalike-Domains wie "paypa1.com". Dagegen helfen nur präventive Domain-Registrierung ähnlicher Varianten oder Brand-Monitor-Dienste die bei neuen ähnlichen Registrierungen warnen.

🛡️

SPF-Generator

SPF-Record mit einem Klick - alle gängigen Mail-Anbieter vorinstalliert

GENERATOR
example.com  IN TXT  "v=spf1 -all"

Was ist SPF?

Sender Policy Framework (SPF) ist ein DNS-TXT-Eintrag der definiert welche Mailserver berechtigt sind E-Mails in deinem Namen zu versenden. Empfangende Mailserver prüfen ob die sendende IP-Adresse im SPF-Eintrag autorisiert ist - und können nicht autorisierte E-Mails als Spam markieren oder ablehnen.

SPF-Einträge verstehen

v=spf1 include:_spf.google.com include:sendgrid.net ~all
  • v=spf1: SPF-Version (immer v=spf1)
  • include: Bezieht SPF-Einträge eines Anbieters ein (z.B. Google Workspace, Mailchimp)
  • ip4:/ip6: Direkte IP-Adressen autorisieren
  • ~all (softfail): Nicht-autorisierte Server als verdächtig markieren
  • -all (hardfail): Nicht-autorisierte Server ablehnen - empfohlen für maximalen Schutz

Häufig gestellte Fragen

Warum darf SPF maximal 10 DNS-Lookups haben?

Das SPF-Protokoll begrenzt Abfragen auf 10 um Mailserver vor DoS-Angriffen zu schützen. Jedes include: und a: zählt als Lookup. Mit Google, Sendgrid und Mailchimp gleichzeitig ist das Limit schnell erreicht. Lösung: SPF-Flattening-Dienste die alle IPs in einen einzigen Eintrag konsolidieren.

Was passiert ohne SPF-Eintrag?

Spammer können E-Mails mit deiner Domain als Absender versenden. Viele Mailprovider behandeln E-Mails von Domains ohne SPF als verdächtig. Seit 2024 ist SPF Voraussetzung für gute Zustellbarkeit bei Google und Yahoo.

Kann ich mehrere SPF-Einträge haben?

Nein - pro Domain ist nur ein SPF-TXT-Eintrag erlaubt. Mehrere SPF-Einträge führen zu einem PermError und die Prüfung schlägt fehl. Alle includes müssen in einen einzigen Eintrag.

Funktioniert SPF bei weitergeleiteten E-Mails?

Nein - das ist eine bekannte Schwäche. Bei Weiterleitungen ändert sich die sendende IP aber nicht der From-Header. Die neue IP ist nicht im SPF eingetragen und die Prüfung schlägt fehl. Deshalb ist DKIM so wichtig: DKIM-Signaturen überleben Weiterleitungen.

Was bedeutet SPF Permerror vs. Temperror?

Permerror (Permanent Error): Der Eintrag ist fehlerhaft - mehr als 10 Lookups, Syntaxfehler oder mehrere SPF-Einträge. Muss manuell behoben werden. Temperror: Temporäres DNS-Problem, meist selbst lösend. Permerror führt oft zu Spam-Einstufung.

📊

DMARC-Report Analyse

XML-Reports von Google, Microsoft & Co. im Browser parsen und auswerten

CLIENT-SIDE XML
📌
Füge den XML-Inhalt deines DMARC-Reports ein. Verarbeitung läuft lokal im Browser - keine Daten werden übertragen.

DMARC-Einträge richtig analysieren

Ein DMARC-Eintrag ohne regelmäßige Analyse ist nur halb so wirksam. Häufige Fehler wie dauerhaftes p=none, falsche Report-Adressen oder fehlendes Subdomain-Policy führen dazu dass DMARC keinen echten Schutz bietet - obwohl er technisch vorhanden ist.

Häufige DMARC-Konfigurationsfehler

  • p=none dauerhaft: Kein Schutz vor Spoofing - nur Monitoring.
  • Falsche rua-Adresse: Berichte kommen an, werden aber nicht gelesen.
  • pct zu niedrig: pct=10 bedeutet die Richtlinie gilt nur für 10% der E-Mails.
  • Kein sp-Tag: Subdomains sind ohne sp= nicht durch DMARC geschützt.
  • Zu viele rua-Adressen: Maximal 2 Report-Adressen empfohlen für Zuverlässigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet DMARC-Alignment?

Alignment bedeutet die Domain im From-Header stimmt mit der Domain überein die SPF oder DKIM authentifiziert hat. Strict: exakte Übereinstimmung. Relaxed: Subdomains erlaubt. Relaxed Alignment ist für die meisten Setups ausreichend und der Standard.

Wie oft kommen DMARC-Berichte?

Täglich - Google, Microsoft und Yahoo senden Aggregate Reports (RUA) einmal täglich. Forensische Reports (RUF) werden bei jedem Fehler einzeln gesendet, sind aber aus Datenschutzgründen bei vielen Providern inzwischen deaktiviert.

Was tun wenn fremde IPs in DMARC-Berichten auftauchen?

Das kann legitim sein (Drittanbieter-Dienst der E-Mails in deinem Namen sendet aber nicht in SPF eingetragen ist) oder ein Angriff. Zunächst prüfen ob die IP zu einem bekannten Dienst gehört (z.B. CRM, Newsletter-Tool). Falls nicht: Incident-Response einleiten.

Was tun wenn fremde IPs in DMARC-Berichten auftauchen?

Zuerst prüfen ob die IP zu einem bekannten Dienst gehört der E-Mails in deinem Namen sendet aber nicht in SPF eingetragen ist. Falls unbekannt: Incident-Response einleiten, Passwörter ändern, Server auf Kompromittierung prüfen. DMARC-Berichte sind ein frühes Warnsystem für Account-Übernahmen.

Wie lange sollte ich bei p=none bleiben?

Maximal 4-8 Wochen - lang genug um alle legitimen E-Mail-Quellen zu sehen und in SPF/DKIM einzutragen. Danach p=quarantine für 2-4 Wochen, dann p=reject. Viele Domains bleiben jahrelang auf p=none - das bietet keinen echten Schutz.

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WHOIS / RDAP Lookup

Registrierungsinfos, Ablaufdaten, Registrar & Nameserver

PHP / RDAP

Was ist WHOIS?

WHOIS ist ein Abfrageprotokoll das Informationen über die Registrierung von Domainnamen liefert. Der Name kommt vom englischen „Who is?" - wer steht hinter dieser Domain? Seit 1982 ist WHOIS eines der ältesten Protokolle des Internets und bis heute unverzichtbar für Netzwerkadministratoren, Sicherheitsforscher und Juristen.

Modernes WHOIS wird zunehmend über RDAP (Registration Data Access Protocol) abgerufen - ein strukturierter, JSON-basierter Nachfolger. Unser Tool nutzt bevorzugt RDAP für präzisere Ergebnisse.

Was verrät eine WHOIS-Abfrage?

  • Registrar: Unternehmen über das die Domain registriert wurde (IONOS, Namecheap, GoDaddy etc.).
  • Registrierungsdatum: Wann wurde die Domain erstmals registriert? Ältere Domains gelten als vertrauenswürdiger.
  • Ablaufdatum: Wann muss verlängert werden? Läuft sie bald ab, könnte sie für Domain-Grabbing interessant sein.
  • Nameserver: Welche DNS-Server sind zuständig?
  • Domain-Status: Codes wie clientTransferProhibited schützen vor ungewollten Transfers.
  • Registrant-Daten: Name, Organisation, Land - sofern nicht durch Privacy Protection verborgen.

WHOIS Privacy & DSGVO

Seit der DSGVO (Mai 2018) sind persönliche Daten wie Name, Adresse und E-Mail in WHOIS für europäische Registranten standardmäßig ausgeblendet. Statt echter Kontaktdaten erscheint oft nur noch das Land und der Registrar. Das schützt Privatpersonen, erschwert aber legitime Recherchen für Sicherheitsforscher.

Häufig gestellte Fragen zu WHOIS

Kann ich sehen, wem eine Domain gehört?

Das hängt vom Registrar und Wohnsitz des Inhabers ab. Bei europäischen Domains sind Daten seit der DSGVO meist anonymisiert. Bei US-Domains oder ohne Privacy-Schutz sind Name und Organisation oft noch sichtbar.

Was bedeutet „clientTransferProhibited"?

Dieser Domain-Status verhindert ungewollte Transfers zu anderen Registraren. Um eine Domain zu transferieren, muss dieser Status zunächst beim aktuellen Registrar aufgehoben werden.

Was passiert, wenn eine Domain abläuft?

Nach dem Ablauf gibt es eine Grace Period (~45 Tage zur Verlängerung), dann Redemption Period (~30 Tage mit Strafgebühren), dann wird die Domain freigegeben und kann von jedem neu registriert werden.

Was ist RDAP und warum ist es besser als WHOIS?

RDAP liefert strukturierte JSON-Antworten statt Freitext, nutzt HTTPS-Verschlüsselung und bietet standardisierte Felder. Unser Tool nutzt RDAP wo verfügbar und fällt auf WHOIS zurück.

Wie finde ich heraus, ob eine Domain verfügbar ist?

Eine WHOIS-Abfrage zeigt ob eine Domain registriert ist. Gibt es keinen Eintrag, ist sie wahrscheinlich verfügbar. Für die tatsächliche Registrierung benötigst du einen Domain-Registrar.

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IP-Adress-Lookup

Geolocation, ISP, ASN, Proxy-Detection

PHP / ip-api.com

Was ist eine IP-Adresse?

Eine IP-Adresse (Internet Protocol) ist die eindeutige numerische Adresse eines Geräts im Netzwerk. IPv4-Adressen bestehen aus vier Zahlen (0–255) getrennt durch Punkte - z.B. 93.184.216.34. IPv4 bietet rund 4 Milliarden Adressen, die seit Jahren knapp sind. IPv6 (128 Bit, z.B. 2606:2800::1) bietet 340 Sextillionen Adressen und löst das Knappheitsproblem dauerhaft.

Öffentlich, privat, statisch, dynamisch

  • Öffentlich: Weltweit eindeutig, direkt im Internet erreichbar. Vom Internetanbieter zugewiesen.
  • Privat: Nur im lokalen Netzwerk gültig (10.x.x.x, 172.16.x.x, 192.168.x.x). NAT übersetzt sie auf die öffentliche IP.
  • Statisch: Ändert sich nicht - wichtig für Server, E-Mail und VPN.
  • Dynamisch: Wechselt bei jeder Einwahl - typisch für Heimanschlüsse.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich anhand einer IP den genauen Standort sehen?

Nur ungefähr. Geolocation-Datenbanken können Land und Stadt bestimmen - oft stimmt das auf Stadtebene, manchmal nur auf Länderebene. Den exakten Haushalt kann man nicht bestimmen. VPNs und Proxy-Dienste können die IP-Geolocation komplett verschleiern.

Was ist ein Reverse-DNS-Lookup?

Ein PTR-Record löst eine IP-Adresse zurück in einen Hostnamen auf. Für Mailserver ist ein korrekter PTR-Record wichtig - viele Mailprovider lehnen E-Mails von IPs ohne PTR ab oder stufen sie als Spam ein.

Wann brauche ich eine statische IP?

Wenn du einen eigenen Mailserver betreibst (PTR-Record nötig), einen VPN-Server hostest oder DNS-Einträge auf deine IP zeigen sollen. Für normale Websites reicht eine dynamische IP mit DDNS-Dienst.

Was ist eine CGNAT-IP und warum ist sie ein Problem?

Carrier-Grade NAT (CGNAT) bedeutet dein Anbieter gibt dir keine eigene öffentliche IP sondern teilt eine mit vielen Kunden. Das macht eingehende Verbindungen (Homeserver, VPN) unmöglich und führt zu Problemen bei IP-basierten Diensten. Abhilfe: Beim Anbieter eine dedizierte öffentliche IPv4 hinzubuchen.

Was ist der Unterschied zwischen IPv4 und IPv6?

IPv4 (32 Bit, ~4 Mrd. Adressen) ist seit Jahrzehnten der Standard aber knapp. IPv6 (128 Bit, 340 Sextillionen Adressen) löst die Knappheit und bringt integriertes IPsec sowie einfacheres Routing. Beide Protokolle laufen heute parallel (Dual Stack). IPv6 ist für Webserver empfohlen da moderne ISPs und Mobilnetze es bevorzugen.

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Redirect-Checker

Gesamte Weiterleitungskette verfolgen - HTTP-Status, Ziel-URL, IP und Antwortzeit

PHP / cURL Chain

Was sind HTTP-Weiterleitungen?

HTTP-Redirects leiten Browser und Suchmaschinen von einer URL zu einer anderen. Sie sind unverzichtbar bei Domain-Umzügen, URL-Strukturänderungen, HTTP-zu-HTTPS-Migration und dem Zusammenführen von www und non-www. Falsch konfigurierte Redirects kosten PageRank, verwirren Nutzer und können Redirect-Loops verursachen.

Redirect-Typen im Überblick

  • 301 Moved Permanently: Dauerhafter Umzug. Überträgt ~99% des Link-Equitys. Wird von Google gecacht.
  • 302 Found: Temporäre Weiterleitung. Kein PageRank-Transfer. Für zeitlich begrenzte Umleitungen.
  • 307 Temporary Redirect: Wie 302, aber HTTP-Methode (GET/POST) bleibt erhalten.
  • 308 Permanent Redirect: Wie 301, aber Methode bleibt erhalten.
  • Meta-Refresh: HTML-basiert - langsam, schlecht für SEO, vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Weiterleitungen sind zu viele?

Maximal 3–4 Hops sind akzeptabel. Google folgt bis zu 10 Weiterleitungen, danach gibt es auf. Jeder Hop kostet 50–200ms extra Ladezeit und verwässert den PageRank-Transfer. Direkte 301-Weiterleitungen ohne Zwischenstops sind ideal.

Was ist ein Redirect-Loop?

Seite A leitet auf B weiter und B zurück auf A - der Browser bricht mit "Too many redirects" ab. Häufige Ursachen: Fehler in .htaccess-Regeln, CMS-Einstellungen die mit Server-Redirects kollidieren, oder HTTP-zu-HTTPS-Regeln die sich gegenseitig auslösen.

Verliert man PageRank durch 301-Weiterleitungen?

Seit 2016 sagt Google offiziell dass 301-Weiterleitungen keinen PageRank verlieren. In der Praxis gibt es minimal Verlust bei langen Redirect-Ketten. Direkte Verlinkung auf die finale URL ist immer besser.

Was ist eine kanonische URL und wie hängt sie mit Redirects zusammen?

Eine kanonische URL ist die bevorzugte Version einer Seite. Canonical-Tags sagen Google welche URL indexiert werden soll ohne einen Redirect zu erzwingen - nützlich wenn technische Gründe mehrere URLs für denselben Inhalt erfordern (z.B. URL-Parameter). Für echte Duplikate ist ein 301-Redirect die stärkere Maßnahme.

Wie teste ich Weiterleitungen am besten?

Unser Redirect-Checker verfolgt die komplette Redirect-Kette und zeigt jeden Hop mit Statuscode und Ladezeit. Alternativ: curl -I -L in der Kommandozeile oder Browser DevTools (Network-Tab, preserve log aktivieren). Wichtig: auch von HTTP und www-Variante aus testen.

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Port-Scanner

Gängige Ports auf Erreichbarkeit prüfen

PHP / fsockopen
⚠️
Nur für eigene Server / autorisierte Systeme nutzen. Port-Scans ohne Erlaubnis sind strafbar.

Was ist ein Port-Scanner?

Ein Port-Scanner prüft welche TCP-Ports auf einem Server offen sind und auf Verbindungen warten. Ports (0–65535) bestimmen welcher Dienst eine Verbindung verarbeitet. Offene Ports die nicht benötigt werden sind potenzielle Angriffsflächen - besonders Datenbankports die versehentlich öffentlich erreichbar sind.

Wichtige Ports und ihre Dienste

  • 21: FTP - unverschlüsselt, heute durch SFTP (Port 22) ersetzt
  • 22: SSH - sichere Remote-Verbindung
  • 25/587/465: SMTP - E-Mail-Versand
  • 80/443: HTTP/HTTPS
  • 3306: MySQL - sollte nie öffentlich erreichbar sein
  • 5432: PostgreSQL - ebenso: nur intern zugänglich
  • 3389: RDP - Windows Remote Desktop, häufiges Angriffsziel

Häufig gestellte Fragen

Welche Ports sollten unbedingt geschlossen sein?

Alle die du nicht aktiv benötigst. Besonders kritisch offen: 3306 (MySQL), 5432 (PostgreSQL), 27017 (MongoDB) - Datenbanken gehören nie direkt ins Internet. Auch RDP (3389) ist ein häufiges Brute-Force-Ziel. Eine Firewall sollte nur notwendige Ports öffnen.

Ist das Scannen von fremden Ports legal?

Das Scannen eigener Server ist völlig legal. Das Scannen fremder Server ohne Erlaubnis ist in Deutschland nach §202a StGB (Ausspähen von Daten) strafbar und kann als Angriffsvorbereitung gewertet werden. Unser Tool ist ausschließlich für die Analyse eigener Systeme gedacht.

Was bedeutet ein "gefilterter" Port?

Ein gefilterter Port antwortet weder mit offen noch geschlossen - eine Firewall blockiert Anfragen still. Das ist sicherer als ein offener Port und auch besser als ein geschlossener (der noch eine RST-Antwort sendet und damit seine Existenz verrät).

Was ist der Unterschied zwischen TCP und UDP?

TCP stellt sicher dass alle Pakete ankommen und in richtiger Reihenfolge - gut für HTTP, SSH, Dateiübertragung. UDP ist schneller ohne Zustellgarantie - gut für DNS, Video-Streaming und Gaming wo Geschwindigkeit wichtiger ist als vollständige Übertragung.

Wie schütze ich SSH (Port 22) vor Brute-Force?

Port 22 wird permanent von Bots nach Standard-Zugangsdaten abgesucht. Schutz: SSH-Port ändern (reduziert automatisches Scanning), Passwort-Login deaktivieren und nur SSH-Keys erlauben, fail2ban installieren das IPs nach Fehlversuchen blockiert.

✉️

eMail Validator

Format, MX-Check, Disposable-Domain-Erkennung & Deliverability-Score

PHP / MX-Check

E-Mail-Adressen validieren

Eine E-Mail-Adresse zu validieren ist komplizierter als es klingt. Eine reine Syntax-Prüfung reicht nicht - eine syntaktisch korrekte Adresse kann trotzdem nicht existieren. Tiefe Validierung prüft zusätzlich ob die Domain existiert, ob der Mailserver erreichbar ist und ob es sich um eine Wegwerf-Adresse handelt.

Validierungsstufen im Vergleich

  • Syntax-Check: Format korrekt? Enthält @ und gültige Domain?
  • Domain-Check: Existiert die Domain? Gibt es MX-Records?
  • SMTP-Check: Antwortet der Mailserver? Akzeptiert er die Adresse?
  • Disposable-Check: Ist es eine Wegwerf-Adresse (Mailinator, Guerrilla Mail)?
  • Role-Account-Check: Ist es eine generische Adresse (info@, admin@, noreply@)?

Häufig gestellte Fragen

Kann ich prüfen ob eine E-Mail wirklich existiert?

Nur eingeschränkt via SMTP-Check. Viele Server antworten aus Datenschutzgründen immer mit "akzeptiert" ohne die Adresse zu prüfen (Catch-All). Der zuverlässigste Test ist eine echte E-Mail zu senden und auf Bounce zu warten.

Warum sollte ich Wegwerf-E-Mails blockieren?

Wegwerf-Adressen werden für Fake-Registrierungen, Bonus-Missbrauch und Spam genutzt. Für seriöse Dienste ist das Blockieren bei der Registrierung sinnvoll. Unser Validator erkennt über 1.000 bekannte Wegwerf-Domains.

Was sind Role-Accounts und warum sind sie problematisch?

Role-Accounts wie info@, admin@ oder noreply@ gehören keiner einzelnen Person sondern einer Funktion. Sie sind kein Indikator für eine invalide Adresse, aber für Marketing-E-Mails ungeeignet - sie haben oft hohe Spam-Raten da mehrere Personen darauf zugreifen.

Was ist der RFC 5321 Standard für E-Mail-Adressen?

RFC 5321 definiert das SMTP-Protokoll, RFC 5322 das E-Mail-Format. Der lokale Teil (vor dem @) darf Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen wie +, -, _ und . enthalten. Technisch sind auch "test test"@example.com (mit Leerzeichen in Anführungszeichen) valide - aber praktisch akzeptieren die wenigsten Systeme solche Adressen.

Wie viele E-Mail-Adressen sind valide in einer typischen Liste?

Laut E-Mail-Marketing-Studien sind nach 12 Monaten ca. 22% einer E-Mail-Liste ungültig geworden - durch Job-Wechsel, Domain-Aufgabe oder manuelle Abmeldung. Regelmäßiges Validieren und Bereinigen der Liste ist entscheidend für gute Zustellbarkeit und Absender-Reputation.

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IP-Blacklist-Check

IP auf 12+ RBL-Blacklisten prüfen - Spamhaus, SpamCop, Barracuda & mehr

PHP / DNS-RBL

Was ist ein Blacklist-Check?

DNS-basierte Blacklists (DNSBL / RBL - Realtime Blackhole Lists) sind Datenbanken mit IP-Adressen und Domains die als Spam-Quellen bekannt sind. Mailserver fragen diese Listen in Echtzeit ab. Steht deine IP auf einer solchen Liste landen deine E-Mails direkt im Spam - oder werden komplett abgelehnt.

Warum lande ich auf einer Blacklist?

  • Spam-Versand: Dein Server hat Spam versendet - oft durch Malware oder kompromittierte Accounts.
  • Open Relay: Dein Mailserver erlaubt es Fremden E-Mails über ihn zu senden.
  • Schlechte Reputation: Zu viele Empfänger haben deine E-Mails als Spam markiert.
  • Vorbelastete IP: Manche IPs haben einen schlechten Ruf von früheren Nutzern - häufig bei Shared Hosting.

Häufig gestellte Fragen

Wie komme ich von einer Blacklist runter?

Jede Blacklist hat einen eigenen Delisting-Prozess. Problem zuerst beheben (Spam stoppen, Malware entfernen), dann Antrag stellen. Bei Spamhaus 1-7 Tage, bei manchen Listen automatisch nach 24-48 Stunden ohne neue Vorfälle.

Welche Blacklists sind am wichtigsten?

Spamhaus (SBL, XBL, PBL) ist die einflussreichste - fast alle großen Mailprovider nutzen sie. Weitere: Barracuda, SURBL, SpamCop und UCEPROTECT. Unser Tool prüft gleichzeitig gegen über 12 der wichtigsten RBL-Listen.

Kann eine Blacklist-Eintragung mein SEO schädigen?

E-Mail-Blacklists beeinflussen das Web-Ranking nicht direkt. Aber wenn Google deine Domain als Malware-Quelle einstuft (Google Safe Browsing) zeigt Chrome eine rote Warnseite und dein Ranking bricht ein. Das ist ein anderes System aber ebenso dringend zu beheben.

Wie lange bleibt man auf einer Blacklist?

Das variiert: Spamhaus-Einträge bleiben bis zur manuellen Bereinigung. Automatische Listen wie UCEPROTECT entfernen Einträge nach 7 Tagen ohne neue Vorfälle automatisch. Manche Listen bieten bezahltes Delisting an für schnellere Entfernung.

Kann mein Hoster auf einer Blacklist landen und mich betreffen?

Ja - bei Shared Hosting teilen sich viele Kunden eine IP. Versendet ein anderer Kunde Spam landet die geteilte IP auf der Blacklist. Lösung: Dedizierte IP oder einen externen E-Mail-Dienst (Mailgun, Postmark, Brevo) nutzen.

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Certificate Transparency Checker

Alle je ausgestellten Zertifikate einer Domain - vergessene Subdomains aufdecken

crt.sh API

Was ist Certificate Transparency?

Certificate Transparency (CT) ist ein offenes Framework das alle ausgestellten SSL/TLS-Zertifikate in öffentlichen Logs erfasst. Jede Certificate Authority (CA) muss seit 2018 alle Zertifikate in diese Logs eintragen - Browser wie Chrome akzeptieren sonst keine Zertifikate. Das ermöglicht die Überwachung aller für eine Domain ausgestellten Zertifikate.

Warum CT für Sicherheit wichtig ist

Das CT-Log bei crt.sh enthält jeden Zertifikateintrag seit 2013. Das ist wertvoll weil: Subdomains die in Zertifikaten auftauchen oft vergessene Systeme sind (dev.example.com, staging.example.com), Angreifer CT-Logs aktiv nach neuen Zielen durchsuchen, und Unternehmen eigene Domains monitoren sollten um unautorisierten Zertifikaten sofort zu entdecken.

Häufig gestellte Fragen

Was ist crt.sh?

crt.sh ist eine kostenlose Suchmaschine für CT-Logs betrieben von Sectigo (früher Comodo). Sie aggregiert Zertifikatsdaten aus allen öffentlichen CT-Logs und ermöglicht die Suche nach Domain-Namen, Aussteller und Zertifikat-Fingerprints.

Wie kann ich ungewollte Zertifikate verhindern?

CAA-Records (Certification Authority Authorization) im DNS legen fest welche CAs Zertifikate für deine Domain ausstellen dürfen. Ein Eintrag wie example.com CAA 0 issue "letsencrypt.org" erlaubt nur Let's Encrypt. Alle anderen CAs müssen ablehnen.

Was tun bei einem unbekannten Zertifikat?

Zunächst prüfen ob eine autorisierte Person das Zertifikat angefordert hat. Falls nicht: sofort bei der ausstellenden CA ein Incident melden (jede CA hat eine Pflicht zur Revokation bei Missbrauch). Zusätzlich CAA-Records setzen um zukünftige unautorisierten Ausstellungen zu verhindern.

Wie lange bleiben Zertifikate im CT-Log?

CT-Logs sind append-only - einmal eingetragene Zertifikate können nicht gelöscht werden. Das ist Absicht: die Unveränderlichkeit des Logs macht Manipulation erkennbar. Auch abgelaufene Zertifikate bleiben dauerhaft sichtbar, was forensische Analysen ermöglicht.

Was bedeutet ein Wildcard-Zertifikat im CT-Log?

Wildcard-Zertifikate (*.example.com) decken alle Subdomains ab. Im CT-Log erscheinen sie als *.example.com. Sie sind praktisch aber aus Sicherheitssicht riskant: Ein kompromittierter privater Schlüssel gibt Zugriff auf alle Subdomains gleichzeitig. Für kritische Subdomains sind separate Zertifikate sicherer.

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Passwort-Generator

Kryptographisch sichere Passwörter - 100% client-seitig, keine Übertragung

CLIENT-ONLY

Was macht ein sicheres Passwort aus?

Ein sicheres Passwort ist lang, zufällig und einzigartig. Länge ist der wichtigste Faktor: Ein 12-stelliges zufälliges Passwort ist exponentiell sicherer als ein 8-stelliges. Unser Generator nutzt die Web Crypto API des Browsers - das Passwort wird lokal generiert und verlässt niemals dein Gerät.

Passwort-Stärke: Was Angreifer brauchen

  • 8 Zeichen, nur Kleinbuchstaben: In Sekunden knackbar
  • 8 Zeichen, gemischt (Groß/Klein/Zahlen/Sonderzeichen): Stunden bis Tage
  • 12 Zeichen, zufällig: Jahrhunderte mit aktueller Hardware
  • 20 Zeichen, zufällig: Praktisch unknackbar auf absehbare Zeit

Diese Werte gelten für Offline-Angriffe auf gestohlene Passwort-Hashes. Online-Angriffe werden durch Rate-Limiting erschwert.

Häufig gestellte Fragen

Soll ich einen Passwort-Manager nutzen?

Ja, unbedingt. Bitwarden (Open Source, kostenlos), 1Password oder KeePass generieren und speichern starke einzigartige Passwörter für jeden Account. Du merkst dir nur noch ein Master-Passwort. Das ist die effektivste Maßnahme gegen Account-Übernahmen.

Warum nie dasselbe Passwort zweimal?

Credential Stuffing: Bei einem Datenleck werden gestohlene E-Mail/Passwort-Kombinationen automatisch bei Hunderten anderer Dienste ausprobiert. Nutzt du überall dasselbe Passwort reicht ein einziges Leck um alle deine Accounts zu kompromittieren. haveibeenpwned.com zeigt ob deine E-Mail in bekannten Leaks auftaucht.

Was ist der Unterschied zwischen Passwort und Passphrase?

Eine Passphrase besteht aus mehreren zufälligen Wörtern (z.B. "Koffer-Elefant-Nebel-Turm"). Länger als typische Passwörter, aber leichter zu merken. Für Master-Passwörter von Passwort-Managern oder Geräteverschlüsselung sind Passphrases oft die bessere Wahl.

Sind Passwörter mit Sonderzeichen sicherer?

Sonderzeichen erhöhen den Zeichensatz - aber Länge ist wichtiger. Ein 16-stelliges Passwort aus Buchstaben ist sicherer als ein 8-stelliges mit Sonderzeichen. Viele Websites haben restriktive Regeln (kein &, kein ") die Sonderzeichen problematisch machen. Länge schlägt Komplexität.

Was sind die häufigsten Passwörter die ich vermeiden sollte?

Laut Analysen geleakter Datenbanken dominieren: "123456", "password", "qwerty", Geburtsdaten und Wörter aus dem Wörterbuch. Wörterbuchangriffe testen Millionen bekannter Passwörter in Sekunden. Jedes Passwort das ein Mensch sich merken kann ist potenziell schwach.

HTTP/2 & HTTP/3 Checker

Protokoll-Support, Antwortzeit und TLS-Version prüfen

PHP / cURL

Was ist HTTP/2 und HTTP/3?

HTTP/2 (2015) und HTTP/3 (2022) sind modernisierte Versionen des Hypertext Transfer Protocol. Während HTTP/1.1 seit 1997 die Basis des Webs war bringen die neueren Versionen erhebliche Performance-Gewinne - besonders für Seiten mit vielen Ressourcen wie Scripts, Styles und Bilder.

HTTP/1.1 vs HTTP/2 vs HTTP/3 im Vergleich

  • HTTP/1.1: Eine Anfrage pro Verbindung gleichzeitig. Browser öffnen 6 parallele Verbindungen als Workaround. Head-of-Line-Blocking ist ein bekanntes Problem.
  • HTTP/2: Multiplexing - viele Anfragen gleichzeitig über eine Verbindung. Header-Komprimierung (HPACK), Server Push. Deutlich schneller für ressourcenreiche Seiten.
  • HTTP/3: Basiert auf QUIC statt TCP. Eliminiert Head-of-Line-Blocking vollständig. Schnellerer Verbindungsaufbau, besser bei schlechter Mobilverbindung.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich für HTTP/2 etwas an meiner Website ändern?

Kaum. HTTP/2 ist ein Protokoll-Upgrade - dein Code bleibt gleich. Du brauchst HTTPS (HTTP/2 läuft praktisch nur verschlüsselt) und einen Server der HTTP/2 unterstützt. Nginx ab 1.9.5 und Apache ab 2.4.17 mit mod_http2 unterstützen es nativ.

Bringt HTTP/3 spürbare Verbesserungen?

Besonders auf mobilen Verbindungen und bei Paketverlusten ist HTTP/3 deutlich schneller. Google-Studien zeigen 20-30% schnellere Ladezeiten unter schlechten Netzwerkbedingungen. Auf stabilen Leitungen ist der Unterschied zu HTTP/2 gering.

Wie erkenne ich ob mein Server HTTP/2 nutzt?

Unser HTTP/2-Checker prüft das direkt. Alternativ: Chrome DevTools → Network → Protokoll-Spalte zeigt h2 (HTTP/2) oder h3 (HTTP/3). Im Firefox-Netzwerkmonitor steht das Protokoll ebenfalls in der Übersicht.

Unterstützt HTTP/2 Server Push noch?

Technisch ja, aber Chrome hat Server Push 2022 faktisch eingestellt. Moderner Ersatz: der 103 Early Hints-Statuscode der dem Browser erlaubt Ressourcen vorzuladen während der Server noch die Hauptantwort aufbaut.

Kann HTTP/2 ohne HTTPS genutzt werden?

Technisch erlaubt der Standard HTTP/2 ohne Verschlüsselung (h2c). In der Praxis unterstützt aber kein moderner Browser unverschlüsseltes HTTP/2. HTTPS ist daher effektiv Pflichtvoraussetzung.

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HSTS-Checker

Strict-Transport-Security Header analysieren - max-age, includeSubDomains, preload

PHP / cURL

Was ist HSTS?

HTTP Strict Transport Security (HSTS) ist ein Sicherheitsmechanismus der Browser anweist eine Domain ausschließlich über HTTPS aufzurufen. Selbst wenn ein Nutzer http:// eingibt leitet der Browser automatisch auf HTTPS um - ohne eine HTTP-Anfrage zu senden. Das verhindert SSL-Stripping-Angriffe bei denen ein Angreifer die Verbindung heimlich auf HTTP degradiert.

HSTS korrekt konfigurieren

Strict-Transport-Security: max-age=31536000; includeSubDomains; preload
  • max-age: Wie lange der Browser HSTS cachen soll (31536000 = 1 Jahr).
  • includeSubDomains: Gilt auch für alle Subdomains - nur setzen wenn alle Subdomains HTTPS unterstützen.
  • preload: Berechtigung zur Aufnahme in die HSTS Preload List - Browser kennen dann die Domain als HTTPS-only noch vor dem ersten Besuch.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die HSTS Preload List?

Eine in Chrome, Firefox, Safari und Edge eingebaute Liste von Domains die immer über HTTPS aufgerufen werden - auch beim ersten Besuch. Eintragen unter hstspreload.org. Voraussetzung: max-age mindestens 1 Jahr, includeSubDomains und preload gesetzt, alle Subdomains HTTPS-fähig.

Kann HSTS meine Website unzugänglich machen?

Ja, wenn includeSubDomains gesetzt ist aber eine Subdomain kein gültiges SSL-Zertifikat hat. Browser verweigern die Verbindung komplett ohne Möglichkeit die Warnung wegzuklicken. Deshalb: Vorsichtig testen, mit kurzem max-age beginnen.

Wie entferne ich einen HSTS-Eintrag aus dem Browser-Cache?

In Chrome: chrome://net-internals/#hsts - dort HSTS-Einträge für einzelne Domains löschen. In Firefox: Verlauf löschen inklusive aktive Logins. Wichtig beim Testen oder wenn du von HTTPS zurück zu HTTP wechseln musst.

Was ist der Unterschied zwischen HSTS und einem HTTPS-Redirect?

Ein 301-Redirect ist serverseitig - der Browser sendet zuerst eine HTTP-Anfrage und bekommt die Weiterleitung. HSTS verhindert diese erste HTTP-Anfrage komplett: Der Browser weiß aus seinem Cache dass er direkt HTTPS nehmen muss. Das schließt das Angriffsfenster der ersten unverschlüsselten Anfrage.

Wie lange sollte das max-age sein?

Google empfiehlt mindestens 1 Jahr (31536000 Sekunden). Für die HSTS Preload List ist das Minimum. Beim ersten Rollout empfiehlt sich ein kurzer Wert (300 Sekunden) zum Testen - danach schrittweise erhöhen. Ein zu langer Wert ist bei Problemen schwer rückgängig zu machen.

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Security-Header-Rater

Vollständige Bewertung aller Sicherheits-Header mit Note A–F

PHP / cURL

Was sind Security-Header?

Security-Header sind HTTP-Response-Header die ein Webserver mit jeder Antwort mitsendet und dem Browser mitteilen wie er sich verhalten soll. Sie sind eine der einfachsten und wirkungsvollsten Maßnahmen zur Website-Absicherung - und werden von erstaunlich vielen Websites vernachlässigt. Mit wenigen Zeilen Serverkonfiguration kannst du XSS, Clickjacking und Man-in-the-Middle-Angriffe erheblich erschweren.

Die wichtigsten Security-Header

  • Content-Security-Policy (CSP): Definiert welche Ressourcen von welchen Quellen geladen werden dürfen. Verhindert XSS-Angriffe wirkungsvoll.
  • Strict-Transport-Security (HSTS): Weist den Browser an, die Domain ausschließlich über HTTPS aufzurufen. Verhindert SSL-Stripping.
  • X-Frame-Options: Verhindert dass deine Website in einem IFrame auf fremden Seiten eingebettet wird. Schutz vor Clickjacking.
  • X-Content-Type-Options: Verhindert MIME-Type-Sniffing mit dem Wert nosniff.
  • Referrer-Policy: Steuert welche Referrer-Informationen beim Klick auf Links weitergegeben werden.
  • Permissions-Policy: Erlaubt oder verbietet Browser-Features wie Kamera, Mikrofon, Geolocation.

Security-Header in Apache & Nginx setzen

Apache (.htaccess):

Header always set X-Frame-Options "SAMEORIGIN"
Header always set X-Content-Type-Options "nosniff"
Header always set Strict-Transport-Security "max-age=31536000; includeSubDomains"
Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"

Nginx (server-Block):

add_header X-Frame-Options "SAMEORIGIN" always;
add_header X-Content-Type-Options "nosniff" always;
add_header Strict-Transport-Security "max-age=31536000; includeSubDomains" always;

Häufig gestellte Fragen zu Security-Headern

Welche Security-Header sind am wichtigsten?

Die größte Schutzwirkung hat die Content-Security-Policy, gefolgt von HSTS. X-Frame-Options und X-Content-Type-Options sind schnell gesetzt und bieten sofortigen Schutz.

Beeinflussen Security-Header das SEO?

Direkt nicht. Indirekt schützt HSTS das HTTPS-Ranking und eine gute CSP verhindert eingeschleuste Spam-Links die dein Ranking schädigen könnten.

Kann eine falsch konfigurierte CSP meine Website kaputt machen?

Ja. Eine zu restriktive CSP kann externe Fonts, Analytics oder Videos blockieren. Empfehlung: Mit Content-Security-Policy-Report-Only testen bevor der echte Header gesetzt wird.

Was bedeutet die Note A+ bei Security-Headern?

A+ bedeutet alle empfohlenen Header sind gesetzt und korrekt konfiguriert. Die meisten Websites liegen bei C oder D - schon wenige Änderungen reichen für B oder A.

Muss ich Security-Header selbst setzen?

In den meisten Fällen ja. Bei Cloudflare, Netlify und Vercel gibt es Templates. Bei klassischem Hosting per .htaccess oder nginx.conf. Unser Header-Generator erstellt den passenden Code.

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Reverse DNS Lookup

IP-Adresse → Hostname via PTR-Record - wichtig für E-Mail-Reputation & Server-Identifikation

PHP / PTR

Was ist Reverse DNS?

Normales DNS löst Domainnamen in IP-Adressen auf (Forward DNS). Reverse DNS macht das Gegenteil: Es löst eine IP-Adresse in einen Hostnamen auf. Technisch geschieht das über PTR-Records (Pointer Records) in speziellen Zonen - für IPv4 in der .in-addr.arpa-Zone, für IPv6 in .ip6.arpa.

Warum ist Reverse DNS wichtig?

  • E-Mail-Reputation: Mailserver prüfen ob die sendende IP einen PTR-Record hat der auf den Hostnamen zurückzeigt. Ohne gültigen PTR landen E-Mails oft im Spam oder werden abgelehnt.
  • Server-Identifikation: Bei der Fehlersuche in Logs erscheinen IPs lesbarer als Hostnamen.
  • Sicherheit: Forward-Confirmed Reverse DNS (FCrDNS) - PTR zeigt auf Hostname, der wiederum auf die IP zeigt - ist ein Vertrauenssignal für Mailserver.
  • Netzwerk-Diagnose: Traceroute-Ausgaben werden mit PTR-Records lesbarer.

Häufig gestellte Fragen

Wer kann PTR-Records setzen?

PTR-Records werden nicht vom Domain-Inhaber gesetzt sondern vom IP-Adressinhaber - also dem Hosting-Provider oder Rechenzentrum. Du musst bei deinem Hoster oder ISP anfragen einen PTR-Record einzurichten. Bei Cloud-Anbietern (Hetzner, AWS, etc.) ist das oft im Control Panel direkt möglich.

Was ist FCrDNS und warum ist es wichtig?

Forward-Confirmed Reverse DNS bedeutet: PTR von IP → Hostname, und A-Record von Hostname → gleiche IP. Diese gegenseitige Bestätigung ist für E-Mail-Versand fast zwingend notwendig. Mailserver wie Gmail und Microsoft prüfen FCrDNS als Teil der Spam-Bewertung.

Warum stimmen PTR und Hostname manchmal nicht überein?

Häufige Ursachen: Server-Umzug ohne PTR-Aktualisierung, Shared Hosting wo der PTR auf den Hoster zeigt statt auf deine Domain, oder CDN-Nutzung wo die IP einem CDN-Anbieter gehört. Für E-Mail-Server ist ein übereinstimmender PTR wichtig - für Webserver meist nicht.

Hat IPv6 auch PTR-Records?

Ja. IPv6-PTR-Records liegen in der .ip6.arpa-Zone. Eine IPv6-Adresse wie 2001:db8::1 wird zu 1.0.0.0...1.b.d.0.1.0.0.2.ip6.arpa umgekehrt. Viele Server haben IPv6-PTR nicht konfiguriert, was bei IPv6-E-Mail-Versand zu Problemen führen kann.

Wie richte ich einen PTR-Record ein?

Bei Hetzner: Server → Networking → PTR-Record eintragen. Bei AWS EC2: Elastic IP → Reverse DNS anfordern. Bei anderen Hostern: Support-Ticket mit gewünschtem Hostnamen und IP. Der Hostname muss per A-Record auf die IP zeigen bevor der PTR gesetzt werden kann.

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Subdomain-Finder

Gängige Subdomains via DNS-Abfrage prüfen - www, mail, ftp, api, dev, …

PHP / DNS Enum
ℹ️
Prüft ~30 gängige Subdomain-Prefixes per DNS-Lookup vom Server.

Was ist ein Subdomain-Finder?

Ein Subdomain-Finder entdeckt Subdomains einer Domain die öffentlich erreichbar sind. Subdomains wie mail.example.com, api.example.com oder staging.example.com sind oft schlechter gesichert als die Hauptdomain - für Sicherheitsaudits ist die Subdomain-Enumeration ein wichtiger erster Schritt.

Warum Subdomains kennen?

  • Sicherheitsaudit: Vergessene Staging- und Test-Subdomains haben oft veraltete Software und schwache Zugangsdaten.
  • Subdomain Takeover: Subdomains die auf nicht mehr existierende Dienste zeigen können von Angreifern übernommen werden.
  • Infrastruktur-Übersicht: Welche Dienste laufen unter einer Domain? Gibt es unerwartete Einträge?
  • SEO: Welche Subdomains werden indexiert? Verursachen sie Duplicate-Content-Probleme?

Häufig gestellte Fragen

Was ist Subdomain Takeover?

Subdomain Takeover passiert wenn eine Subdomain per CNAME auf einen externen Dienst zeigt dessen Account gelöscht wurde. Ein Angreifer kann den Account neu anlegen und die Subdomain übernehmen. Hunderte Microsoft-Subdomains waren zeitweise übernehmbar. Regelmäßige Überprüfung ist wichtig.

Wie viele Subdomains kann eine Domain haben?

Technisch unbegrenzt. Große Unternehmen haben oft Hunderte oder Tausende. Für kleine Websites sind 5–20 typisch (www, mail, api, blog, shop etc.). Wildcard-Einträge (*.example.com) erlauben beliebige Subdomains auf einmal.

Sind Subdomains gut oder schlecht für SEO?

Google behandelt Subdomains als separate Websites - sie teilen nicht automatisch die Autorität der Hauptdomain. blog.example.com rankt unabhängig von example.com. Für SEO ist ein Unterverzeichnis (example.com/blog/) daher oft besser als eine Subdomain da alle Backlinks der Hauptdomain zugutekommen.

Was ist eine Wildcard-Subdomain?

Ein DNS-Eintrag *.example.com leitet alle Subdomains auf dieselbe IP. Praktisch für dynamisch erzeugte Subdomains (z.B. username.example.com). Sicherheitsrisiko: Eine Wildcard-Subdomain ohne korrekte Konfiguration kann Subdomain Takeover erleichtern.

Wie finde ich heraus welche Subdomains öffentlich bekannt sind?

Unser Finder nutzt Certificate Transparency Logs - jedes SSL-Zertifikat wird in öffentlichen Logs eingetragen und enthält alle SANs (Subdomains). Das ist die zuverlässigste Methode da keine aktiven Scans nötig sind. Passive Quellen wie crt.sh zeigen historische Daten.

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BIMI-Checker

Brand Indicators for Message Identification - Logo in Gmail, Apple Mail & Yahoo prüfen

DNS / SVG

Was ist BIMI?

Brand Indicators for Message Identification (BIMI) ist ein E-Mail-Standard der es Unternehmen erlaubt ihr Logo direkt im Posteingang anzuzeigen - neben dem Absendernamen in Gmail, Apple Mail, Yahoo und anderen unterstützenden Mailclients. BIMI setzt auf DMARC auf und signalisiert Empfängern visuell dass eine E-Mail authentisch vom angegebenen Absender stammt.

BIMI-Voraussetzungen

  • DMARC mit p=quarantine oder p=reject: Pflicht - BIMI funktioniert nicht mit p=none
  • SVG-Logo: Das Logo muss als Tiny PS SVG (eine spezielle SVG-Variante) vorliegen, per HTTPS erreichbar sein und unter 32KB bleiben
  • BIMI-TXT-Record: default._bimi.example.com TXT "v=BIMI1; l=https://..."
  • Optional VMC: Ein Verified Mark Certificate von DigiCert oder Entrust verifiziert die Marke offiziell - Google setzt das für Gmail voraus

Häufig gestellte Fragen

Welche Mailclients unterstützen BIMI?

Gmail (mit VMC-Pflicht), Yahoo Mail, Apple Mail (iOS/macOS), Fastmail und Cloudflare Area 1. Outlook und andere Microsoft-Dienste unterstützen BIMI bisher nicht. Die Abdeckung wächst aber stetig.

Was ist ein VMC-Zertifikat?

Ein Verified Mark Certificate (VMC) ist ein digitales Zertifikat das bestätigt dass du Inhaber der eingetragenen Marke bist. Ausgestellt von DigiCert oder Entrust, kostet ~1.000–1.500 €/Jahr. Google setzt ein VMC für die BIMI-Anzeige in Gmail voraus - andere Mailclients zeigen auch ohne VMC das Logo.

Warum muss das Logo Tiny PS SVG sein?

Tiny PS (Tiny Portable/Secure) ist eine sichere SVG-Untermenge die JavaScript, externe Ressourcen und gefährliche SVG-Features verbietet. Normales SVG wird von BIMI abgelehnt. Tools wie Inkscape können SVG-Dateien in Tiny PS konvertieren.

Verbessert BIMI die E-Mail-Zustellbarkeit?

Nicht direkt - BIMI selbst ist kein Zustellbarkeits-Signal. Aber die Voraussetzungen (DMARC mit quarantine/reject) verbessern die Reputation erheblich. Studien zeigen dass BIMI-E-Mails bis zu 10% höhere Öffnungsraten erzielen weil das Logo Vertrauen signalisiert.

Wie erstelle ich ein BIMI-konformes SVG?

Das Logo muss quadratisch sein (1:1), darf keinen Hintergrund haben (transparent), und muss als Tiny PS SVG exportiert werden. Adobe Illustrator: Export as SVG → SVG Profiles: SVG Tiny 1.2. Inkscape: Speichern unter → Optimiertes SVG. Anschließend mit einem BIMI-SVG-Validator prüfen.

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Ping & Latenz-Checker

Erreichbarkeit prüfen und Antwortzeit messen - HTTP-basiert vom Server

PHP / cURL

Was ist Ping & Latenz?

Ping misst die Round-Trip-Time (RTT) - die Zeit die ein Paket braucht um von einem Server zum Ziel und zurück zu reisen. Niedrige Latenz ist entscheidend für Echtzeit-Anwendungen wie Online-Gaming, Videoanrufe und interaktive Webanwendungen. Für normale Websites ist eine TTFB (Time to First Byte) unter 200ms ein gutes Ziel.

Latenz-Richtwerte

  • < 20ms: Ausgezeichnet - lokales Netzwerk oder sehr naher Server
  • 20–100ms: Sehr gut - kontinentale Verbindung
  • 100–200ms: Akzeptabel - interkontinental
  • 200–300ms: Spürbar - Nutzer merken leichte Verzögerung
  • > 300ms: Problematisch - deutlich spürbar bei interaktiven Anwendungen

Häufig gestellte Fragen

Was sind die Hauptursachen für hohe Latenz?

Physische Distanz (Lichtgeschwindigkeit im Kabel), überlastete Netzwerkknoten, schlechte Router-Konfiguration oder zu viele Hops. Ein CDN reduziert Latenz indem Inhalte näher beim Nutzer gespeichert werden.

Warum antwortet ein Server nicht auf Ping?

Viele Server blockieren ICMP-Pakete per Firewall. Das bedeutet nicht dass der Server offline ist. HTTP-basierte Prüfungen sind zuverlässiger um festzustellen ob ein Webserver erreichbar ist.

Was ist der Unterschied zwischen Latenz und Bandbreite?

Latenz ist die Verzögerungszeit (ms) - wie schnell ein einzelnes Paket ankommt. Bandbreite ist der Datendurchsatz (Mbit/s) - wie viel Daten pro Sekunde übertragen werden können. Eine Satellitenverbindung hat hohe Bandbreite aber hohe Latenz (500ms+). Glasfaser hat beides niedrig.

Was ist TTFB und wie verbessere ich ihn?

Time to First Byte ist die Zeit bis der Browser das erste Byte der Server-Antwort erhält. Er umfasst DNS-Lookup, TCP-Verbindung, TLS-Handshake und Server-Verarbeitung. Verbesserungen: schnelleres Hosting, Server-Caching (Redis, Memcached), CDN und Datenbankoptimierung.

Wie viele Hops sind normal zwischen meinem Server und Nutzern?

Typisch sind 8–15 Hops zwischen zwei beliebigen Punkten im Internet. Mit traceroute (Windows: tracert) kannst du jeden Hop sehen. CDN-Anbieter wie Cloudflare reduzieren effektiv die Hop-Zahl da sie an Tausenden Standorten weltweit Präsenz haben.

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DKIM-Checker

DKIM-TXT-Record für einen Selector abfragen und analysieren

PHP / DNS-TXT

Was ist DKIM?

DomainKeys Identified Mail (DKIM) versieht ausgehende E-Mails mit einer digitalen Signatur. Der sendende Server signiert mit einem privaten Schlüssel, der öffentliche Schlüssel liegt als TXT-Record im DNS. Empfangende Server prüfen ob die Signatur stimmt und ob die E-Mail unverändert übertragen wurde.

DKIM-Eintrag Beispiel

selector._domainkey.example.com TXT "v=DKIM1; k=rsa; p=MIGfMA0GCSq..."
  • selector: Bezeichnung für den Schlüssel (z.B. "google", "mail", "s1")
  • k=rsa: Schlüsseltyp (RSA 2048 Bit empfohlen, Ed25519 noch sicherer)
  • p=: Der öffentliche Schlüssel (Base64-kodiert)

Häufig gestellte Fragen

Muss ich DKIM selbst einrichten?

E-Mail-Anbieter wie Google Workspace und Microsoft 365 generieren den DKIM-Schlüssel und geben dir den DNS-Eintrag. Der private Schlüssel bleibt beim Anbieter. Du musst nur den öffentlichen Schlüssel in deinem DNS hinterlegen.

Was ist der Unterschied zwischen DKIM und SPF?

SPF prüft ob die sendende IP autorisiert ist. DKIM prüft ob der E-Mail-Inhalt unverändert ist und vom angegebenen Server stammt. SPF schützt vor IP-Spoofing, DKIM vor Inhaltsverfälschung. DMARC baut auf beiden auf.

Warum auf 2048-Bit DKIM upgraden?

1024-Bit-RSA gilt heute als unsicher und kann theoretisch gebrochen werden. 2048 Bit ist der aktuelle Standard. Noch besser: Ed25519-Schlüssel - kürzer aber kryptografisch stärker. Google Workspace unterstützt Ed25519 bereits.

Was passiert wenn DKIM-Signatur ungültig ist?

Die E-Mail wird nicht automatisch abgelehnt - das entscheidet DMARC. Ohne DMARC wird eine ungültige DKIM-Signatur von den meisten Servern ignoriert. Mit DMARC p=reject wird die E-Mail abgelehnt. Eine kaputte Signatur deutet auf Konfigurationsfehler oder E-Mail-Manipulation hin.

Kann DKIM von Spammern gefälscht werden?

DKIM selbst kann nicht gefälscht werden - ohne den privaten Schlüssel ist es unmöglich eine gültige Signatur zu erstellen. Was Spammer tun: eigene Domains registrieren, dort DKIM korrekt einrichten und dann Spam versenden. DKIM authentifiziert die Domain, sagt aber nichts über deren Vertrauenswürdigkeit aus.

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MX-Lookup

Mailserver, Prioritäten, IP-Adressen und Blacklist-Status prüfen

PHP / MX-Records

Was sind MX-Records?

Mail Exchange (MX) Records sind DNS-Einträge die festlegen welche Mailserver für den E-Mail-Empfang einer Domain zuständig sind. Ohne korrekte MX-Records können keine E-Mails empfangen werden. MX-Records haben eine Priorität - kleinere Zahl bedeutet höhere Priorität, so lassen sich primäre und Backup-Server definieren.

MX-Records richtig konfigurieren

example.com MX 10 mail1.example.com
example.com MX 20 mail2.example.com  ; Backup
  • MX-Records müssen auf einen Hostnamen zeigen, nicht direkt auf eine IP
  • Der Hostname muss selbst einen gültigen A-Record haben
  • Mindestens zwei MX-Records für Redundanz empfohlen

Häufig gestellte Fragen

Was passiert wenn MX-Records falsch konfiguriert sind?

E-Mails an deine Domain werden nicht zugestellt. Absender erhalten eine Bounce-Nachricht. Mailserver versuchen 24–72 Stunden zu senden bevor sie endgültig aufgeben und eine Fehler-Benachrichtigung schicken.

Kann ich MX-Records auf einen anderen Anbieter zeigen?

Ja, das ist der Normalfall. Deine Website läuft auf einem Webhoster, E-Mails aber über Google Workspace oder Microsoft 365. Die MX-Records zeigen auf die Server des E-Mail-Anbieters - völlig unabhängig vom Webhosting.

Was ist ein Null MX Record?

Der Eintrag "domain IN MX 0 ." signalisiert explizit dass eine Domain keine E-Mails empfängt. Das verhindert dass Mailserver lange auf einen Bounce warten und reduziert Spam-Versuche. Für reine Website-Domains ohne E-Mail-Empfang empfehlenswert.

Wie lange dauert eine MX-Record-Änderung?

Abhängig von der TTL (Time to Live) des Records. Mit einer TTL von 3600 Sekunden (1 Stunde) dauert die Propagation bis zu einer Stunde. Tipp: TTL vor einer geplanten E-Mail-Migration auf 300 Sekunden senken damit Änderungen schnell wirksam werden.

Was ist MX-Failover und wie richte ich ihn ein?

MX-Failover bedeutet ein zweiter Mailserver übernimmt wenn der primäre nicht erreichbar ist. Einfach zwei MX-Records mit unterschiedlichen Prioritäten setzen (z.B. 10 und 20). Viele E-Mail-Anbieter wie Google Workspace liefern automatisch mehrere MX-Records für Redundanz.

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SMTP-Tester

Verbindung zum Mailserver testen - EHLO-Handshake, STARTTLS, Antwortzeit

PHP / SMTP
ℹ️
Verbindet sich zum MX-Server der Domain und testet den SMTP-Handshake ohne E-Mail zu versenden.

Was ist SMTP?

Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) ist das Standard-Protokoll zum Versenden von E-Mails zwischen Servern. Es läuft auf Port 25 (Server-zu-Server), Port 587 (Submission mit STARTTLS) und Port 465 (SMTPS, direkt verschlüsselt). Ein SMTP-Test prüft ob dein Mailserver korrekt antwortet und nicht als Open Relay konfiguriert ist.

SMTP-Ports im Überblick

  • Port 25: Server-zu-Server-Kommunikation. Von Heimanschlüssen meist blockiert.
  • Port 587: Submission-Port für E-Mail-Clients mit STARTTLS. Standard für Applikationen.
  • Port 465: SMTPS - von Anfang an SSL-verschlüsselt. Von Google bevorzugt.
  • Port 993/995: IMAP/POP3 SSL - für den E-Mail-Abruf, nicht Versand.

Häufig gestellte Fragen

Warum Port 25 für ausgehende E-Mails nicht nutzen?

Die meisten Internetanbieter blockieren Port 25 für Privatanschlüsse um Spam zu verhindern. Für Applikationen Port 587 mit STARTTLS oder Port 465 mit SSL nutzen. Port 25 ist für Server-zu-Server-Kommunikation reserviert.

Was ist ein Open Relay?

Ein SMTP-Server der E-Mails für beliebige Empfänger von beliebigen Absendern akzeptiert. Spammer suchen automatisch nach solchen Servern. Folge: Sofortige Aufnahme in alle Blacklists. SMTP-Server sollten nur authentifizierte Nutzer und eigene Domains akzeptieren.

Was ist SMTP-Auth und warum ist es wichtig?

SMTP-Auth verlangt Benutzername und Passwort bevor E-Mails gesendet werden dürfen. Ohne Authentifizierung ist der Server ein Open Relay. Auf Port 587 und 465 ist SMTP-Auth Pflicht. Verwendet immer starke Passwörter und wo möglich App-spezifische Passwörter statt des Haupt-Passworts.

Was bedeutet "Greylisting" bei SMTP?

Greylisting ist eine Anti-Spam-Maßnahme: Unbekannte Absender werden beim ersten Versuch mit einem temporären Fehler abgewiesen. Legitime Mailserver wiederholen den Versuch nach einigen Minuten und werden dann akzeptiert. Spam-Bots wiederholen meist nicht. Nachteil: Erste E-Mails an neue Empfänger kommen mit 5–30 Minuten Verzögerung an.

Wie teste ich ob mein Mailserver korrekt konfiguriert ist?

Unser SMTP-Checker prüft Verbindung, TLS-Unterstützung und grundlegende Konfiguration. Für tiefergehende Tests: mail-tester.com zeigt einen umfassenden Score für Zustellbarkeit. MXToolbox SMTP Diagnostics prüft Blacklist-Status, PTR-Record und weitere Faktoren.

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75+ Prüfpunkte: SEO, Security, DNS, Performance, Open Graph, Schema.org — mit Radar-Chart & Score 0–100

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PageSpeed-Analyse

TTFB, Ladezeit, HTTP-Status — serverseitig gemessen

HTTP Timing

Was ist PageSpeed?

PageSpeed bezeichnet die Ladegeschwindigkeit einer Website - und ist seit 2021 mit den Core Web Vitals ein direkter Google-Rankingfaktor. Langsame Seiten verlieren Rankings und Nutzer: Jede Sekunde Ladezeit senkt die Conversion-Rate um ca. 7%. Google misst PageSpeed anhand realer Nutzerdaten (Chrome UX Report) und Labordaten (Lighthouse).

Core Web Vitals erklärt

  • LCP (Largest Contentful Paint): Wie lange bis das größte sichtbare Element geladen ist. Ziel: unter 2,5 Sekunden.
  • INP (Interaction to Next Paint): Wie schnell reagiert die Seite auf Nutzerinteraktion. Ziel: unter 200ms.
  • CLS (Cumulative Layout Shift): Wie stark verschiebt sich das Layout beim Laden. Ziel: unter 0,1.

Häufig gestellte Fragen

Was sind die schnellsten Maßnahmen für besseren PageSpeed?

Bilder in WebP/AVIF konvertieren (60–80% Größenreduzierung), CSS und JS minifizieren, Browser-Caching aktivieren, CDN nutzen und unnötige Plugins entfernen. Diese Maßnahmen bringen den Score oft von 40 auf 80+.

Warum habe ich guten Score aber langsame Seite?

PageSpeed-Score und wahrgenommene Ladezeit können auseinanderfallen. Der Score misst technische Metriken im Labor. Echte Nutzer haben verschiedene Geräte und Verbindungen. WebPageTest.org von verschiedenen Standorten aus gibt ein realistischeres Bild.

Wie wirkt sich PageSpeed auf SEO aus?

Seit dem Page Experience Update (2021) fließen Core Web Vitals direkt ins Google-Ranking ein. Besonders mobil ist der Effekt spürbar da Google Mobile-First-Indexing nutzt.

Was ist LCP und wie verbessere ich ihn?

LCP ist das größte sichtbare Element beim Laden - meist ein Hero-Bild oder H1-Überschrift. Verbesserungen: Bild vorausladen mit <link rel="preload">, keine Lazy-Loading für Above-the-fold-Bilder, Bildgröße optimieren, schnellen Hosting-Server nutzen.

Was ist CLS und warum springt mein Layout?

Cumulative Layout Shift misst unerwartete Verschiebungen im Layout. Häufige Ursachen: Bilder ohne definierte Breite/Höhe, nachgeladene Werbeanzeigen, Web-Fonts die Text verschieben und dynamisch eingefügter Inhalt. Lösung: Immer explizite Dimensionen für Bilder und Embeds setzen.

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TLS-Konfigurations-Check

TLS-Version, Cipher Suites, Zertifikat-Details prüfen

TLS

Was ist TLS und warum ist es wichtiger als SSL?

Transport Layer Security (TLS) ist das moderne Verschlüsselungsprotokoll das SSL abgelöst hat. Während "SSL" im Alltag als Begriff überlebt hat läuft heute praktisch jede verschlüsselte Verbindung über TLS 1.2 oder TLS 1.3. Ein TLS-Check prüft welche Versionen und Cipher-Suites dein Server unterstützt - veraltete Konfigurationen gefährden die Sicherheit deiner Nutzer.

TLS-Versionen im Überblick

  • SSL 3.0: Veraltet seit 2015 (POODLE-Angriff). Muss deaktiviert sein.
  • TLS 1.0 / 1.1: Seit 2020 von allen modernen Browsern blockiert. Deaktivieren.
  • TLS 1.2: Aktueller Mindeststandard. Sicher mit modernen Cipher-Suites konfiguriert.
  • TLS 1.3: Modernster Standard seit 2018. Schnellerer Handshake (1-RTT), keine veralteten Algorithmen, Forward Secrecy erzwungen.

TLS in Apache und Nginx korrekt konfigurieren

# Apache: nur TLS 1.2 und 1.3
SSLProtocol -all +TLSv1.2 +TLSv1.3
SSLCipherSuite HIGH:!aNULL:!MD5:!3DES

# Nginx
ssl_protocols TLSv1.2 TLSv1.3;
ssl_ciphers HIGH:!aNULL:!MD5;

Häufig gestellte Fragen

Was ist Forward Secrecy und warum ist es wichtig?

Forward Secrecy (PFS) bedeutet dass jede Sitzung einen eigenen temporären Schlüssel nutzt. Wird ein Schlüssel kompromittiert können vergangene Sitzungen nicht entschlüsselt werden. TLS 1.3 erzwingt Forward Secrecy, bei TLS 1.2 muss es explizit über ECDHE-Cipher-Suites konfiguriert werden.

Was sind Cipher-Suites und welche sind unsicher?

Cipher-Suites sind Kombinationen aus Algorithmen für Schlüsselaustausch, Verschlüsselung und Authentifizierung. Unsicher und zu deaktivieren: RC4 (gebrochen), 3DES (SWEET32-Angriff), DES, MD5, Export-Cipher. TLS 1.3 hat die Auswahl auf fünf starke Suites reduziert und unsichere komplett entfernt.

Was ist der BEAST-, POODLE- oder HEARTBLEED-Angriff?

Bekannte TLS-Angriffe die veraltete Protokolle ausnutzen: POODLE (2014) macht SSL 3.0 unsicher, BEAST (2011) betrifft TLS 1.0 mit bestimmten Cipher-Suites, HEARTBLEED (2014) war ein OpenSSL-Bug der private Schlüssel leaken konnte. Alle drei sind durch aktuelle TLS-Versionen und gepatchte Software behoben.

Was ist OCSP Stapling?

OCSP Stapling ist eine Optimierung bei der der Server die Gültigkeitsbestätigung seines Zertifikats direkt in den TLS-Handshake einbettet. Ohne Stapling muss der Browser selbst beim CA-Server nachfragen - das kostet 100-300ms extra. Mit Stapling entfällt diese Anfrage und der Verbindungsaufbau wird schneller.

Wie überprüfe ich meine TLS-Konfiguration?

Unser TLS-Checker gibt eine schnelle Übersicht. Für detaillierte Analysen: SSL Labs (ssllabs.com/ssltest) gibt eine Note von A+ bis F mit genauer Aufschlüsselung aller Schwachstellen. testssl.sh ist ein Open-Source-Kommandozeilen-Tool für eigene Server ohne externe Dienste.

Security-Header-Generator

CSP, HSTS, X-Frame-Options & mehr - konfigurierbar & kopierbar

Generator

HTTP-Security-Header Generator

Manuelle Konfiguration von Security-Headern ist fehleranfällig - ein falsch gesetzter Header kann keine Wirkung haben oder die Website beschädigen. Unser Generator erstellt den passenden Code für Apache (.htaccess) und Nginx basierend auf deinen Anforderungen. Einfach konfigurieren, kopieren, einfügen - fertig.

Empfohlene Basis-Konfiguration

# Apache .htaccess
<IfModule mod_headers.c>
  Header always set X-Content-Type-Options "nosniff"
  Header always set X-Frame-Options "SAMEORIGIN"
  Header always set Strict-Transport-Security "max-age=31536000; includeSubDomains"
  Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"
  Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=()"
</IfModule>

Nginx-Äquivalent

add_header X-Content-Type-Options "nosniff" always;
add_header X-Frame-Options "SAMEORIGIN" always;
add_header Strict-Transport-Security "max-age=31536000; includeSubDomains" always;
add_header Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin" always;

Häufig gestellte Fragen

Funktionieren diese Header auf allen Servern?

Apache-Header per .htaccess funktionieren mit aktivem mod_headers-Modul. Nginx-Konfiguration gehört in den server{}-Block. Auf Cloudflare lassen sich Header bequem über Transform Rules setzen ohne Serverkonfiguration zu ändern - ideal für Managed Hosting.

Kann ich Header über PHP setzen statt über den Server?

Ja, mit header("X-Frame-Options: SAMEORIGIN"); - aber nur bevor HTML ausgegeben wird. Für Content-Security-Policy empfiehlt sich die Serverkonfiguration da PHP-Header bei gecachten Seiten möglicherweise nicht gesetzt werden und Performance schlechter ist.

Was ist der Unterschied zwischen "set" und "always set" in Apache?

"Header set" gilt nur für erfolgreiche Antworten (HTTP 200). "Header always set" gilt für alle Statuscodes inklusive 3xx, 4xx und 5xx - wichtig damit Security-Header auch bei Fehlerseiten gesetzt werden. Immer "always set" verwenden.

Warum sollte ich den X-Powered-By Header entfernen?

X-Powered-By verrät die verwendete Technologie (PHP/7.4, ASP.NET etc.). Diese Information hilft Angreifern gezielt nach Schwachstellen dieser Version zu suchen. Entfernen in Apache: Header always unset X-Powered-By. In PHP: expose_php = Off in der php.ini.

Was ist Permissions-Policy und welche Features sollte ich einschränken?

Permissions-Policy (früher Feature-Policy) kontrolliert welche Browser-Features deine Seite und eingebettete Inhalte nutzen dürfen. Empfehlung für die meisten Websites: Kamera, Mikrofon, Geolocation, USB und Payment deaktivieren sofern nicht benötigt. Das verhindert dass eingebettete Scripts heimlich auf Hardware zugreifen.

🤖

robots.txt Prüfer

robots.txt auslesen, Direktiven & Syntax analysieren

SEO

Was ist robots.txt?

Die robots.txt-Datei im Root-Verzeichnis gibt Suchmaschinen-Crawlern Anweisungen welche Seiten sie crawlen dürfen. Wichtig: robots.txt ist eine Empfehlung, kein Verbot. Böswillige Bots ignorieren sie. Sie verhindert nicht dass Seiten in Suchergebnissen erscheinen wenn externe Links darauf zeigen - dafür braucht man Noindex-Tags.

robots.txt Beispiel mit Erklärung

User-agent: *
Disallow: /admin/
Disallow: /wp-login.php
Allow: /

User-agent: Googlebot
Allow: /

Sitemap: https://example.com/sitemap.xml
  • User-agent: * gilt für alle Bots
  • Disallow: Diese Pfade nicht crawlen
  • Allow: Explizit erlauben (überschreibt Disallow)
  • Sitemap: Zeigt Suchmaschinen die Sitemap-URL

Häufig gestellte Fragen

Schadet zu viel Sperrung in robots.txt dem SEO?

Ja, massiv. Häufige Fehler: CSS- und JS-Dateien sperren (Google kann die Seite nicht rendern), Login-Seiten sperren die für internes Crawling nötig sind, oder versehentlich die gesamte Website mit "Disallow: /" sperren. Google Search Console warnt bei solchen Fehlern.

Was ist der Unterschied zwischen robots.txt und Noindex?

robots.txt verhindert das Crawlen - Google besucht die Seite nicht. Noindex verhindert das Indexieren - Google besucht die Seite aber nimmt sie nicht in den Index. Für Seiten die nicht in Suchergebnissen erscheinen sollen: Noindex nutzen. robots.txt nur für Bereiche die komplett ignoriert werden sollen.

Wie oft crawlt Google meine robots.txt?

Googlebot cached die robots.txt für 24 Stunden. Änderungen dauern bis zu einen Tag. Über die Google Search Console kann man Googlebot bitten die robots.txt sofort neu einzulesen und mit dem robots.txt-Tester Regeln überprüfen.

Kann ich verschiedene Regeln für verschiedene Bots setzen?

Ja - jeder User-agent-Block gilt für den genannten Bot. Du kannst Googlebot, Bingbot und andere separat konfigurieren. Bestimmte KI-Crawler wie GPTBot (OpenAI) oder CCBot lassen sich so gezielt sperren wenn du nicht möchtest dass deine Inhalte für KI-Training genutzt werden.

Was ist Crawl-Budget und wie schone ich es?

Das Crawl-Budget ist die Anzahl Seiten die Googlebot pro Tag crawlt. Bei großen Websites begrenzt Google das Budget. Schonen durch: Nicht-indexierbare Seiten (Paginierung, Filter-URLs) per robots.txt sperren, interne Duplikate vermeiden, Ladezeiten optimieren und kaputte Links beseitigen.

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Sitemap-Validator

XML-Sitemap laden, URL-Anzahl, Fehler & Struktur prüfen

XML

Was ist eine XML-Sitemap?

Eine XML-Sitemap ist eine strukturierte Liste aller URLs deiner Website die Suchmaschinen beim Crawlen helfen. Sie informiert Google und Bing über neue und geänderte Seiten und deren relative Wichtigkeit. Besonders für große Websites, neue Domains oder Seiten mit wenig internen Links ist eine Sitemap unverzichtbar für effizientes Indexieren.

Sitemap-Aufbau und Best Practices

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9">
  <url>
    <loc>https://example.com/seite/</loc>
    <lastmod>2026-03-01</lastmod>
    <changefreq>monthly</changefreq>
    <priority>0.8</priority>
  </url>
</urlset>
  • Maximale Größe: 50.000 URLs oder 50 MB pro Datei
  • Nur kanonische URLs - keine Duplikate oder paginierten Seiten
  • lastmod nur setzen wenn die Seite sich wirklich geändert hat
  • In der Google Search Console einreichen

Häufig gestellte Fragen

Garantiert eine Sitemap das Indexieren?

Nein. Eine Sitemap ist eine Einladung zum Crawlen, keine Garantie. Google entscheidet anhand von Qualität und PageRank welche Seiten indexiert werden. Seiten ohne Inhalt oder mit Duplicate Content werden auch mit Sitemap nicht indexiert.

Muss ich die Sitemap manuell aktualisieren?

Bei CMS wie WordPress generieren Plugins (Yoast SEO, RankMath) die Sitemap automatisch. Bei eigenen Systemen sollte die Sitemap dynamisch aus einer Datenbank generiert werden - genau wie unsere sitemap-audits.xml die alle analysierten Domains automatisch einträgt.

Was ist ein Sitemap-Index?

Bei über 50.000 URLs oder verschiedenen Inhaltskategorien empfiehlt sich ein Sitemap-Index: Eine Master-Datei die auf mehrere Sub-Sitemaps verweist (sitemap-blog.xml, sitemap-produkte.xml etc.). Das verbessert die Übersicht und erlaubt separate Einreichung einzelner Kategorien in der Search Console.

Welchen Wert soll ich für priority angeben?

Priority (0.1–1.0) teilt Google die relative Wichtigkeit von Seiten mit. Google sagt selbst dass priority kaum Einfluss auf das Ranking hat und meist ignoriert wird. Sinnvoller ist es wichtige Seiten durch interne Verlinkung zu stärken. Trotzdem: Startseite 1.0, Hauptkategorien 0.8, Unterseiten 0.5–0.6.

Wie reiche ich die Sitemap bei Google ein?

Drei Wege: (1) Google Search Console → Sitemaps → URL eingeben und einreichen. (2) In robots.txt eintragen: "Sitemap: https://example.com/sitemap.xml" - Google findet sie beim nächsten Crawl automatisch. (3) Über die Ping-URL: fetch("https://www.google.com/ping?sitemap=...") nach jeder Aktualisierung.

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CSP-Analyzer

Content-Security-Policy auslesen & Schwachstellen markieren

CSP

Was ist Content Security Policy (CSP)?

Die Content Security Policy (CSP) ist ein HTTP-Header der dem Browser mitteilt von welchen Quellen Ressourcen geladen werden dürfen. Sie ist der wirkungsvollste Schutz gegen Cross-Site-Scripting (XSS) - eine der häufigsten Angriffsmethoden bei denen Angreifer schädlichen JavaScript-Code in vertrauenswürdige Websites einschleusen.

CSP-Direktiven im Überblick

  • default-src: Fallback für alle Direktiven die nicht explizit gesetzt sind
  • script-src: Erlaubte Quellen für JavaScript - sensibelste Direktive
  • style-src: Erlaubte Quellen für CSS
  • img-src: Erlaubte Quellen für Bilder
  • connect-src: Erlaubte Ziele für fetch(), XHR und WebSocket
  • frame-ancestors: Wer darf diese Seite einbetten (ersetzt X-Frame-Options)
  • upgrade-insecure-requests: Erzwingt HTTPS für alle eingebetteten Ressourcen

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet unsafe-inline und warum sollte ich es vermeiden?

"unsafe-inline" erlaubt inline-JavaScript und -CSS. Das ist der größte XSS-Angriffsvektor - eingeschleuster Code wird als inline betrachtet und ausgeführt. Moderne Alternative: Nonces (einmalige zufällige Werte) oder Hashes für spezifische Scripts erlauben ohne unsafe-inline zu brauchen.

Wie teste ich CSP ohne meine Website zu beschädigen?

Mit dem Content-Security-Policy-Report-Only Header. Er verhält sich identisch wie CSP, blockiert aber keine Ressourcen sondern sendet Verstöße an eine Report-URL. So kann man die CSP wochenlang testen und alle Verstöße sammeln bevor der echte Header aktiviert wird.

Was ist eine Nonce-basierte CSP?

Eine Nonce ist ein zufälliger einmaliger Wert der bei jeder Anfrage neu generiert wird. Scripts mit dem passenden nonce-Attribut werden erlaubt, alle anderen geblockt. Das erlaubt inline-Scripts ohne unsafe-inline: script-src "nonce-abc123" und <script nonce="abc123">.

Warum blockt CSP meine Google Analytics oder Fonts?

CSP blockiert standardmäßig alle externen Quellen die nicht explizit erlaubt sind. Für Google Analytics muss script-src *.google-analytics.com und connect-src stats.g.doubleclick.net erlaubt sein. Für Google Fonts: style-src fonts.googleapis.com und font-src fonts.gstatic.com. Unser CSP-Checker zeigt alle erkannten Verstöße.

Welche CSP-Konfiguration ist für WordPress empfehlenswert?

WordPress mit vielen Plugins ist CSP-technisch herausfordernd da viele Plugins inline-Scripts nutzen. Empfehlung: Mit Report-Only starten, alle Verstöße 2-4 Wochen sammeln, dann eine Whitelist erstellen. Das Plugin "CSP Manager" hilft bei der Verwaltung. Vollständige CSP ohne unsafe-inline ist bei Standard-WordPress kaum erreichbar.

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CO²-Footprint

Seitengröße messen & CO²-Aussstoß nach Sustainable Web Design Model berechnen

Intern

Was ist der CO₂-Fußabdruck einer Website?

Jede Seitenansicht verbraucht Energie auf Servern, im Netzwerk und auf Endgeräten. Das Internet verursacht ca. 3–4% der globalen CO₂-Emissionen - ähnlich wie die Luftfahrt. Eine durchschnittliche Website erzeugt etwa 0,5g CO₂ pro Seitenaufruf. Bei 10.000 Besuchern pro Monat sind das 5kg CO₂ - nur für eine einzige Seite.

Wie reduziere ich den CO₂-Fußabdruck meiner Website?

  • Weniger Daten: Bilder optimieren, unnötigen Code entfernen, GZIP/Brotli aktivieren
  • Green Hosting: Hoster mit 100% erneuerbarer Energie (Hetzner, netcup, Greenesta, Strato Green)
  • Caching: Weniger Server-Anfragen = weniger Energieverbrauch
  • Kein Autoplay-Video: Videos sind die größten CO₂-Verursacher auf Websites
  • System-Fonts: Keine externen Web-Fonts laden wenn Systemschriften ausreichen

Häufig gestellte Fragen

Wie wird der CO₂-Fußabdruck berechnet?

Grundlage ist die übertragene Datenmenge (KB) multipliziert mit einem Energiefaktor für Netzwerk, Server und Endgerät. Der Website Carbon Calculator nutzt ca. 1,805 kWh pro GB Datentransfer. Dazu kommt der CO₂-Faktor des Strommixes - bei grünem Hosting deutlich niedriger.

Was ist Green Hosting und welche Anbieter bieten es an?

Green Hosting bedeutet der Rechenzentrum-Betreiber nutzt 100% erneuerbare Energien oder kompensiert seinen Verbrauch vollständig. Zertifizierte Anbieter in Deutschland: Hetzner (eigene Wasserkraft), netcup (100% Ökostrom), Greenesta. Die Green Web Foundation führt eine öffentliche Datenbank unter thegreenwebfoundation.org.

Beeinflusst der CO₂-Fußabdruck das SEO?

Indirekt - eine schlanke schnelle Website hat automatisch weniger CO₂-Fußabdruck und rankt durch besseren PageSpeed besser. "Green Hosting" ist kein direkter Google-Rankingfaktor, aber Google hat signalisiert dass Nachhaltigkeit langfristig eine Rolle spielen könnte.

Was ist der Unterschied zwischen CO₂-Reduktion und Kompensation?

Reduktion bedeutet weniger Energie verbrauchen - durch optimierten Code, kleinere Dateien und effiziente Server. Kompensation bedeutet den unvermeidbaren Verbrauch durch Investitionen in erneuerbare Energien oder Aufforstung ausgleichen. Reduktion ist immer besser als Kompensation da keine Energie "zurückgeholt" werden kann.

Welche Unternehmen haben sich zu CO₂-neutralen Websites verpflichtet?

Die Sustainable Web Manifesto-Initiative versammelt Unternehmen die sich zu nachhaltigem Web-Design verpflichten. Große Tech-Unternehmen wie Google, Microsoft und Shopify haben eigene Net-Zero-Ziele. Für kleine Websites ist Green Hosting die einfachste und wirkungsvollste Maßnahme.

HTTP Timing Breakdown

Ladezeit in Phasen aufschlüsseln: DNS · TCP · SSL · TTFB · Content Transfer

cURL Timing

Die 5 Phasen einer HTTP-Verbindung

  • DNS Lookup: IP-Adresse wird aufgelöst. Gut: <50ms.
  • TCP Connect: Dreistufiger Handshake. Abhängig von Server-Distanz.
  • SSL Handshake: TLS-Verhandlung. TLS 1.3 ist schneller als TLS 1.2.
  • TTFB (Time to First Byte): Wichtigste Kennzahl - Ziel: <200ms.
  • Content Transfer: Übertragung des Response-Bodys.

Richtwerte

  • DNS: <50ms - über 100ms: DNS-Provider wechseln
  • TCP: <50ms - über 150ms: Server geografisch zu weit
  • SSL: <100ms - TLS 1.3 aktivieren
  • TTFB: <200ms - Google empfiehlt unter 800ms
  • Gesamt: <500ms für beste Nutzererfahrung

Häufig gestellte Fragen

Wie reduziere ich den TTFB?

Server-Caching (Redis, Full Page Cache), Datenbankabfragen optimieren, PHP OpCache aktivieren und CDN einsetzen sind die wirkungsvollsten Maßnahmen. Ein hoher TTFB ist fast immer ein serverseitiges Problem.

Was ist der Unterschied zwischen TTFB und Ladezeit?

TTFB misst nur bis zum ersten Byte - die eigentliche Übertragung kommt danach. Ein guter TTFB bedeutet der Server antwortet schnell, aber eine große Seite kann trotzdem langsam laden. Beide Werte sind wichtig.

Warum variieren die Werte bei mehrfacher Messung?

DNS wird gecacht, TCP-Verbindungen können wiederverwendet werden, Server-Last schwankt. Mehrere Messungen zu verschiedenen Zeiten geben ein realistischeres Bild als eine einzelne Messung.

Was bringt HTTP/3?

HTTP/3 verwendet QUIC statt TCP und eliminiert Head-of-Line-Blocking. Besonders auf mobilen Verbindungen deutlich schneller. Chrome, Firefox und viele CDNs unterstützen HTTP/3 bereits.

Wie verbessere ich den SSL-Handshake?

TLS 1.3 aktivieren, OCSP Stapling einrichten, Session Tickets aktivieren und Server geografisch nah zu den Nutzern platzieren oder ein CDN nutzen.

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Meta-Tag Vorschau

So sieht deine Seite in Google, Facebook und Twitter aus

Preview

Was sind Meta-Tags?

Meta-Tags sind HTML-Elemente im <head>-Bereich einer Seite die Metadaten über den Inhalt liefern. Sie sind für Besucher unsichtbar aber für Suchmaschinen, Social-Media-Plattformen und Browser entscheidend. Falsch konfigurierte Meta-Tags kosten Click-Through-Rate in Suchergebnissen und sorgen für unprofessionelle Darstellung beim Teilen.

Die wichtigsten Meta-Tags

  • title: Seitentitel in Suchergebnissen und Browser-Tab. Optimal: 50–60 Zeichen mit Haupt-Keyword vorne.
  • meta description: Kurzbeschreibung für Suchergebnisse. Optimal: 150–160 Zeichen - kein direkter Rankingfaktor aber entscheidend für die Click-Through-Rate.
  • og:title / og:description / og:image: Open Graph - steuert Darstellung beim Teilen auf Facebook, LinkedIn, WhatsApp.
  • twitter:card: Steuert Darstellung beim Teilen auf X/Twitter.
  • canonical: Verhindert Duplicate-Content bei URLs mit Parametern.
  • robots: noindex (nicht indexieren), nofollow (Links nicht folgen).

Häufig gestellte Fragen

Ist die Meta-Description ein Google-Rankingfaktor?

Nein, direkt nicht. Google ignoriert die Meta-Description fürs Ranking. Aber sie erscheint in Suchergebnissen und beeinflusst die Click-Through-Rate. Höhere CTR signalisiert Relevanz und kann indirekt das Ranking verbessern. Google überschreibt die Description manchmal mit eigenem Text wenn er relevanter erscheint.

Was passiert wenn kein og:image gesetzt ist?

Social-Media-Plattformen wählen automatisch ein Bild aus - oft das erstbeste unpassende. Das wirkt unprofessionell und reduziert Klicks. og:image sollte mindestens 1200×630 Pixel groß sein für optimale Darstellung. Für Twitter/X sind 1200×628 px ideal.

Wie lang sollte der title-Tag sein?

Google zeigt in Suchergebnissen ca. 50–60 Zeichen des Titles. Längere Titles werden abgeschnitten. Das Haupt-Keyword sollte möglichst am Anfang stehen da Google frühe Keywords höher gewichtet. Der Markenname kommt ans Ende: "Keyword | Marke" ist besser als "Marke | Keyword".

Was ist der Unterschied zwischen og:title und title?

Der title-Tag wird von Suchmaschinen und Browser-Tabs genutzt. og:title wird von Social-Media-Plattformen beim Teilen genutzt. Beide können unterschiedlich sein - für Social Media darf og:title etwas werblicher formuliert sein während der title SEO-optimiert bleibt.

Wie überprüfe ich wie meine Seite in Suchergebnissen aussieht?

Unser Meta-Tag-Checker zeigt eine Vorschau der Google-Darstellung direkt im Tool. Alternativ: Google Search Console → URL-Prüfung zeigt wie Google die Seite sieht. Der Rich Results Test prüft ob strukturierte Daten (Schema.org) korrekt sind und für Rich Snippets qualifizieren.

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Duplicate Content Checker

Zwei URLs auf Textähnlichkeit vergleichen (Cosine Similarity)

TF-Similarity

Was ist Duplicate Content?

Duplicate Content bezeichnet identische oder sehr ähnliche Inhalte unter verschiedenen URLs - auf derselben oder verschiedenen Websites. Google mag keinen Duplicate Content weil es Crawl-Ressourcen verschwendet und unklar ist welche URL ranken soll. Im schlimmsten Fall rankt keine der Versionen gut.

Häufige Ursachen für Duplicate Content

  • www vs. non-www: Beide Versionen ohne Redirect zugänglich
  • HTTP vs. HTTPS: Beide ohne Weiterleitung erreichbar
  • URL-Parameter: /produkt?sort=preis und /produkt?sort=name mit gleichem Inhalt
  • Trailing Slash: /seite/ und /seite als verschiedene URLs
  • Druckversionen: /seite/print/ mit identischem Inhalt
  • Syndizierter Content: Artikel auf mehreren Websites veröffentlicht

Häufig gestellte Fragen

Bestraft Google Duplicate Content?

Google bestraft Duplicate Content nicht aktiv - es wählt eine Version als kanonisch aus und ignoriert die anderen. Das kann dazu führen dass die falsche URL rankt oder Backlinks aufgeteilt werden. Canonical-Tags und 301-Redirects lösen das Problem zuverlässig.

Wie viel Ähnlichkeit ist zu viel?

Es gibt keine offizielle Google-Grenze. Als Faustregel: über 85% Übereinstimmung ist problematisch. Unser Duplicate-Content-Checker berechnet die Cosine-Similarity zwischen zwei URLs - über 70% ist ein Warnsignal, über 85% sollte eine Maßnahme ergriffen werden.

Was ist ein Canonical-Tag und wann setze ich ihn?

Ein Canonical-Tag (<link rel="canonical" href="...">) sagt Google welche URL die bevorzugte Version ist. Sinnvoll wenn technische Gründe mehrere URLs für denselben Inhalt erfordern z.B. bei URL-Parametern für Sortierung und Filterung. Für echte Duplikate ist ein 301-Redirect die stärkere Maßnahme.

Schadet syndizierter Content (Gastbeiträge) dem SEO?

Nicht zwingend - wenn du der Original-Autor bist und der Artikel zuerst auf deiner Website erscheint. Wichtig: canonical-Tag auf die Original-URL setzen, idealerweise auf deiner Domain publizieren bevor der Gastbeitrag erscheint. Google erkennt in der Regel das Original und wertet es höher.

Wie finde ich Duplicate Content auf meiner Website?

Unser Tool prüft zwei URLs direkt. Für eine vollständige Website-Analyse: Screaming Frog (bis 500 URLs kostenlos) findet doppelte Title-Tags, Descriptions und Inhalte. Google Search Console zeigt unter "Abdeckung" Seiten die Google als Duplikate erkennt und nicht indexiert.

🖼️

Broken Image Finder

Alle <img src> einer Seite auf 404-Fehler prüfen

PHP cURL

Was sind Broken Images?

Broken Images sind Bilder die nicht mehr geladen werden - weil die Datei gelöscht wurde, der Pfad sich geändert hat oder externe Quellen nicht mehr verfügbar sind. Sie erscheinen als hässliche Platzhalter und signalisieren mangelnde Wartung. Für Besucher wirkt das unprofessionell, für Suchmaschinen ist es ein Signal für schlechte Website-Pflege.

Häufige Ursachen für defekte Bilder

  • Bild wurde umbenannt oder in anderen Ordner verschoben
  • Absoluter Pfad mit alter Domain nach einem Umzug
  • Externes Bild (Hotlinking) vom Original-Server entfernt
  • Groß-/Kleinschreibung stimmt nicht - Linux-Server sind case-sensitive (bild.jpg ≠ Bild.jpg)
  • Sonderzeichen oder Leerzeichen im Dateinamen ohne URL-Encoding
  • Bild-CDN oder externer Dienst nicht mehr verfügbar

Häufig gestellte Fragen

Schaden defekte Bilder dem SEO?

Direkt wenig - Google wertet einzelne defekte Bilder nicht als starken Rankingfaktor. Aber sie verschlechtern die User Experience und erhöhen die Absprungrate. Alt-Text von defekten Bildern verliert seine Wirkung. Bei vielen defekten Ressourcen wird das Crawl-Budget ineffizient genutzt.

Wie verhindere ich defekte Bilder beim Website-Umzug?

Alle Bild-URLs in der Datenbank nach dem Umzug aktualisieren (bei WordPress hilft "Better Search Replace"), oder 301-Redirects für alte Pfade einrichten. Nach dem Umzug Screaming Frog über die gesamte Website laufen lassen um alle defekten Ressourcen zu finden.

Was ist Hotlinking und warum ist es problematisch?

Hotlinking bedeutet Bilder von einem fremden Server direkt einzubinden statt sie selbst zu hosten. Das verbraucht die Bandbreite des fremden Servers ohne dessen Erlaubnis. Viele Server sperren Hotlinking per .htaccess - dann erscheint das Bild als defekt. Immer eigene Kopien von Bildern hosten.

Wie setze ich ein Fallback-Bild für defekte Images?

Per JavaScript: img.onerror = function(){this.src='/fallback.jpg'}. Per CSS ist kein echter Fallback möglich aber man kann den alt-Text stylen um gut auszusehen wenn das Bild nicht lädt. Am besten: defekte Bilder direkt beheben statt mit Fallbacks zu maskieren.

Wie finde ich alle defekten Bilder auf meiner Website?

Unser Broken-Image-Finder prüft eine URL auf defekte Bilder. Für die gesamte Website: Screaming Frog (Response Codes filtern auf 4xx für Bilder), Google Search Console zeigt unter "Abdeckung" Crawl-Fehler, und Browser DevTools (Netzwerk-Tab) zeigt beim Laden einer Seite alle fehlgeschlagenen Bild-Anfragen.

HTML Validator

HTML-Fehler, Warnungen & Validierung prüfen

W3C API

Was ist HTML-Validierung?

HTML-Validierung prüft ob der Quellcode einer Seite den offiziellen W3C-Standards entspricht. Ungültiges HTML führt nicht zwingend zu sichtbaren Fehlern - Browser sind tolerant und korrigieren viele Fehler automatisch. Aber Validierungsfehler können Rendering-Probleme in bestimmten Browsern, Barrierefreiheitsprobleme und in seltenen Fällen SEO-Nachteile verursachen.

Häufige HTML-Validierungsfehler

  • Fehlende alt-Attribute: Pflicht für alle Bilder - wichtig für Barrierefreiheit und SEO
  • Nicht geschlossene Tags: <div> ohne </div> - Browser reparieren es, aber oft falsch
  • Doppelte IDs: Jede ID darf auf einer Seite nur einmal vorkommen
  • Veraltete Tags: <font>, <center>, <marquee> - seit HTML5 nicht mehr gültig
  • Falsch verschachtelte Tags: <b><i>Text</b></i> - ungültige Verschachtelung
  • Fehlender DOCTYPE: Ohne DOCTYPE schaltet der Browser in den Quirks-Mode

Häufig gestellte Fragen

Muss mein HTML perfekt valide sein für gutes SEO?

Nein - Google rankt Seiten nicht direkt nach HTML-Validität. Aber strukturell sauberes HTML hilft Googlebot die Seite korrekt zu verstehen. Kritische Fehler wie fehlende alt-Tags, doppelte H1-Überschriften oder fehlerhafte kanonische Links haben direkten SEO-Einfluss.

Was ist der Quirks-Mode und wie vermeide ich ihn?

Ohne korrekten DOCTYPE schalten Browser in den Quirks-Mode und emulieren altes Browser-Verhalten aus den 1990ern. Das führt zu unvorhersehbarem Rendering. Lösung: Immer als erste Zeile setzen - das aktiviert den Standards-Mode in allen modernen Browsern.

Was ist der Unterschied zwischen HTML-Validierung und Barrierefreiheit?

HTML-Validierung prüft technische Korrektheit nach W3C-Standard. Barrierefreiheit (WCAG) geht weiter: ausreichende Farbkontraste, Tastaturnavigation, ARIA-Labels für Screenreader, sinnvolle Überschriften-Hierarchie. Eine valide Seite kann dennoch schlecht zugänglich sein.

Welche HTML-Fehler sind wirklich kritisch?

Kritisch: fehlende oder doppelte title-Tags, fehlende meta-charset-Angabe (führt zu Zeichensatz-Problemen), fehlendes lang-Attribut im html-Tag (wichtig für Screenreader und SEO), doppelte IDs (bricht JavaScript und CSS) und fehlende alt-Attribute bei Bildern.

Was ist der Unterschied zwischen HTML5 und XHTML?

HTML5 ist der aktuelle Standard - fehlertoleranter, mit semantischen Tags wie <article>, <section>, <nav>. XHTML war strenger (alle Tags mussten geschlossen sein, Kleinschreibung Pflicht) und ist heute kaum noch im Einsatz. HTML5 mit sauberem Code ist für neue Projekte immer die richtige Wahl.

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Keyword Density Analyzer

Worthäufigkeit, TF-Wert und Top-Keywords einer URL analysieren

TF Analysis

Was ist Keyword-Dichte?

Keyword-Dichte (Keyword Density) ist der prozentuale Anteil eines Keywords am Gesamttext einer Seite. In den frühen 2000ern war eine hohe Keyword-Dichte ein einfacher Ranking-Trick. Heute ist übermäßige Keyword-Wiederholung (Keyword Stuffing) ein negativer Rankingfaktor - Google erkennt es als Manipulationsversuch und bestraft es mit schlechteren Rankings.

Keyword-Dichte richtig einsetzen

  • Empfohlene Dichte: 1–3% für das Haupt-Keyword - nicht mehr
  • Natürliche Variation: Synonyme und verwandte Begriffe (LSI-Keywords) nutzen
  • Wichtige Stellen: Title, H1, erste 100 Wörter, alt-Texte - hier zählen Keywords mehr
  • TF-IDF: Moderne SEO-Analyse vergleicht deine Keyword-Häufigkeit mit Top-Rankings für denselben Begriff

Häufig gestellte Fragen

Gibt es eine ideale Keyword-Dichte?

Nein - Google hat keine offizielle Grenze. Als Faustregel gilt 1–3% für das Haupt-Keyword. Wichtiger als die Dichte ist der natürliche Lesefluss: Wenn ein Text sich für Menschen gut liest und das Thema umfassend behandelt ist die Keyword-Dichte meist automatisch im richtigen Bereich.

Was ist Keyword Stuffing und welche Strafen drohen?

Keyword Stuffing ist das übermäßige, unnatürliche Wiederholen von Keywords um Rankings zu manipulieren. Google erkennt es durch maschinelles Lernen und kann die Seite manuell oder algorithmisch bestrafen - bis hin zur kompletten Deindexierung. Auch versteckte Keywords (weißer Text auf weißem Hintergrund) werden erkannt und streng bestraft.

Was sind LSI-Keywords und warum sind sie wichtig?

LSI (Latent Semantic Indexing) Keywords sind thematisch verwandte Begriffe. Für "SEO-Analyse" wären das: Webseitenanalyse, Google Ranking, Suchmaschinenoptimierung, Backlinks. Google nutzt semantische Analyse um zu verstehen ob eine Seite ein Thema wirklich tief behandelt. Synonyme und Verwandte stärken die thematische Autorität.

Wie analysiere ich die Keywords meiner Mitbewerber?

Unser Keyword-Density-Checker zeigt die häufigsten Begriffe einer URL. Für tiefere Analyse: Sistrix, Semrush oder Ahrefs zeigen für welche Keywords eine Seite rankt. Google Search Console zeigt welche Suchanfragen Traffic auf deine Seite bringen - oft gibt es überraschende Keywords für die man unbeabsichtigt rankt.

Was ist TF-IDF und warum ist es besser als Keyword-Dichte?

TF-IDF (Term Frequency–Inverse Document Frequency) ist ein statistisches Maß das bewertet wie relevant ein Begriff für ein Dokument im Vergleich zu allen anderen Dokumenten ist. Es berücksichtigt dass häufige Wörter wie "und" oder "ist" wenig Bedeutung haben. Moderne SEO-Tools nutzen TF-IDF um zu bestimmen welche Begriffe in einem Text fehlen im Vergleich zu Top-Rankings.

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Open Graph Generator

OG-Tags, Twitter Cards und Schema.org JSON-LD generieren

Generator

Was sind Open Graph Tags?

Open Graph (OG) ist ein Protokoll das Facebook 2010 entwickelt hat und heute von allen großen Plattformen unterstützt wird - Facebook, LinkedIn, WhatsApp, Telegram, Slack und mehr. OG-Tags steuern wie eine Website beim Teilen dargestellt wird: Titel, Beschreibung, Bild und Typ. Ohne OG-Tags wählen Plattformen selbst einen Ausschnitt - oft mit unbefriedigendem Ergebnis.

Die wichtigsten OG-Tags

<meta property="og:title" content="Seitentitel für Social Media">
<meta property="og:description" content="Beschreibung für Social Media">
<meta property="og:image" content="https://example.com/bild.jpg">
<meta property="og:url" content="https://example.com/seite/">
<meta property="og:type" content="website">
<meta property="og:locale" content="de_DE">
  • og:image Mindestgröße: 1200×630 Pixel, max. 8MB, JPG oder PNG
  • og:type Werte: website, article, product, video.movie u.v.m.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen OG-Tags und Twitter Cards?

Open Graph Tags werden von Facebook, LinkedIn, WhatsApp und den meisten Plattformen genutzt. Twitter/X hat ein eigenes System - Twitter Cards mit twitter:card, twitter:title etc. Viele Plattformen nutzen OG als Fallback wenn keine Twitter Cards gesetzt sind. Für maximale Kompatibilität beides setzen.

Warum zeigt Facebook ein altes Bild obwohl ich es geändert habe?

Facebook cached OG-Daten aggressiv. Lösung: Facebook Sharing Debugger (developers.facebook.com/tools/debug) aufrufen, die URL eingeben und auf "Scrape Again" klicken. Das erzwingt eine Aktualisierung des Caches. LinkedIn hat einen ähnlichen Post Inspector unter linkedin.com/post-inspector.

Welche og:image-Größe ist optimal?

1200×630 Pixel ist der Standard für die meisten Plattformen (Seitenverhältnis 1.91:1). WhatsApp schneidet auf 1:1 zu. Für maximale Kompatibilität: ein quadratisches Bild (1200×1200) vermeidet ungewolltes Zuschneiden auf allen Plattformen. Text im Bild immer in der Mitte platzieren.

Was ist og:type "article" und wann sollte ich es nutzen?

og:type="article" ist für Blogbeiträge, News und redaktionelle Inhalte. Es erlaubt zusätzliche Tags wie article:published_time, article:author und article:section. Facebook zeigt bei article-Typ den Autornamen prominent. Für Produktseiten: og:type="product", für Videos: og:type="video.movie".

Wie teste ich meine OG-Tags?

Unser OG-Tag-Generator und -Checker zeigt eine Vorschau direkt im Tool. Für Plattform-spezifische Tests: Facebook Sharing Debugger, LinkedIn Post Inspector, Twitter Card Validator (cards-dev.twitter.com/validator) und opengraph.xyz für eine Übersicht aller Plattformen gleichzeitig.

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Lighthouse Score

Performance, Accessibility, Best Practices & SEO via Google PageSpeed Insights API

PSI API
🔑
Nutzt die Google PageSpeed Insights API. Ohne Key funktioniert es mit Rate-Limit. API-Key erstellen ↗

Was ist Google Lighthouse?

Google Lighthouse ist ein Open-Source-Tool das Websites automatisch auf Performance, Barrierefreiheit, Best Practices, SEO und Progressive Web App-Kriterien prüft. Es ist direkt in Chrome DevTools eingebaut und bildet die Grundlage für Google PageSpeed Insights. Ein Lighthouse-Score von 90+ in allen Kategorien ist ein starkes Signal für eine gut optimierte Website.

Die fünf Lighthouse-Kategorien

  • Performance (0–100): Ladegeschwindigkeit basierend auf Core Web Vitals - LCP, INP, CLS plus FCP und Speed Index
  • Accessibility (0–100): Barrierefreiheit - Farbkontraste, ARIA-Labels, Tastaturnavigation, alt-Texte
  • Best Practices (0–100): Moderne Web-Standards - HTTPS, keine veralteten APIs, sichere Bibliotheken
  • SEO (0–100): Grundlegende SEO-Checks - Meta-Tags, mobile Optimierung, crawlbare Links
  • PWA: Progressive Web App-Kriterien - Offline-Fähigkeit, App-Manifest, HTTPS

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Lighthouse und PageSpeed Insights?

PageSpeed Insights (PSI) kombiniert Lighthouse-Labordaten mit echten Nutzerdaten aus dem Chrome User Experience Report (CrUX). Lighthouse allein ist ein Labortest - PSI zeigt zusätzlich wie echte Nutzer die Seite erleben. Für SEO sind die CrUX-Daten in PSI relevanter da Google sie direkt fürs Ranking nutzt.

Warum schwankt mein Lighthouse-Score bei jedem Test?

Lighthouse-Scores variieren natürlich um 5–10 Punkte je nach Netzwerkbedingungen, Serverlast und Browser-Hintergrundprozessen. Für aussagekräftige Ergebnisse: mehrfach messen und Durchschnitt bilden, im Inkognito-Modus testen (keine Extensions), auf Throttling achten (Lighthouse simuliert standardmäßig eine langsamere Verbindung).

Was bedeutet TTI (Time to Interactive)?

Time to Interactive ist die Zeit bis die Seite vollständig geladen und für Nutzerinteraktion bereit ist - alle Scripts ausgeführt, Hauptthread frei. Eine Seite kann visuell fertig aussehen (LCP gut) aber noch nicht interaktiv sein. Langes TTI entsteht durch zu viel JavaScript das den Hauptthread blockiert.

Wie verbessere ich den Accessibility-Score?

Häufige Probleme: fehlende alt-Texte bei Bildern, zu geringer Farbkontrast (Mindest-Verhältnis 4,5:1 für normalen Text), fehlende Labels bei Formularfeldern, nicht tastaturnavigierbare Elemente, fehlende Sprach-Angabe im html-Tag. Das axe-Browser-Plugin hilft bei der detaillierten Analyse.

Kann ich Lighthouse automatisiert in meine CI/CD-Pipeline integrieren?

Ja - Lighthouse CI (github.com/GoogleChrome/lighthouse-ci) lässt sich als GitHub Action einrichten und blockiert Deployments wenn der Score unter einen definierten Schwellenwert fällt. So werden Performance-Regressionen automatisch erkannt bevor sie in Produktion gehen. Für kleinere Projekte reicht der manuelle Check über PageSpeed Insights.

Über SEOPEN.DE

Wer steckt hinter den Tools?

Was ist SEOPEN.DE?

SEOPEN.DE ist die kostenlose Plattform für technische Website-Analyse: entwickelt für Webmaster, Entwickler und SEO-Professionals die schnelle, zuverlässige Ergebnisse brauchen. Über 40 spezialisierte Tools prüfen SSL-Zertifikate, DNS-Konfigurationen, E-Mail-Sicherheit, Performance und Seitenqualität: serverseitig, ohne Registrierung, ohne Limits.

Der Antrieb hinter SEOPEN.DE: Professionelle Diagnose-Tools sollten nicht hinter Paywalls oder Accounts versteckt sein. Wer seine Website optimieren will, braucht sofortigen Zugang zu den richtigen Daten: nicht nach einem Onboarding-Prozess, sondern jetzt.

40 Tools. Ein Ziel: messbar bessere Websites.

Alle Checks laufen direkt auf dem Server, das liefert Ergebnisse, die ein Browser alleine nicht geben kann: tiefe DNS-Abfragen, echte SMTP-Verbindungstests, vollständige TLS Handshake Analyse, parallele Link-Checks über cURL Multi. Fünf Kategorien decken jeden Aspekt der technischen Website-Qualität ab.

  • Serverseitig ausgeführt: PHP, cURL, fsockopen (keine Browser-Restriktionen, keine Client-IP-Rate-Limits
  • Sofort nutzbar: Kein Account, keine E-Mail-Adresse, kein Onboarding, einfach Domain eingeben und starten
  • Privatsphäre by Design: Kein Google Analytics, keine Werbenetzwerke, keine Third Party Tracker
  • Domain Audit in Sekunden: Vollständige SEO-, Security- und Performance-Analyse mit Score 0-100

Wer steckt dahinter?

SEOPEN.DE wird entwickelt und betrieben von Dreamcodes: einer deutschen Software und Digital Marketing Agentur mit dem Schwerpunkt auf technischer Webentwicklung, SEO-Infrastruktur und datengetriebenen Online-Strategien. Die Kombination aus Entwicklungs Know-how und Marketing-Praxis steckt direkt in jedem Tool: gebaut von Leuten, die selbst täglich mit diesen Daten arbeiten.

Feedback und Tool-Vorschläge sind jederzeit willkommen: direkt über Dreamcodes.

Technischer Hintergrund

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Kein Tracking
Keine externen Analyse-Dienste eingebunden
🇩🇪
Server in Deutschland
DSGVO-konformes Hosting

Impressum

Angaben gemäß § 5 DDG (Digitale-Dienste-Gesetz)

Angaben gemäß § 5 DDG

Dreamcodes Digital | Amir Bardjesteh
Charlotte-Schiffler Str. 42
60599 Frankfurt am Main
Deutschland

E-Mail: info [at] dreamcodes [Punkt] net

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Dnsmap.de

DNS Propagation Checker – Weltweit in Echtzeit

Geschwister-Projekt

DNS Propagation
weltweit prüfen

Nach einer DNS-Änderung dauert es Stunden bis alle Resolver weltweit den neuen Eintrag kennen. Dnsmap.de zeigt dir in Echtzeit auf einer interaktiven Weltkarte, ob deine Änderung schon bei den wichtigsten DNS-Servern angekommen ist - von Frankfurt bis Tokio.

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example.com — A-Record
🇩🇪Frankfurt93.184.216.34
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🇺🇸New York93.184.216.34
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Domain umgezogen?
Nach einem Hosting-Wechsel prüfen ob die neuen A-Records weltweit aktiv sind.
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Sicherstellen dass E-Mails nach einer Mailserver-Migration korrekt zugestellt werden.
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TXT-Records auf weltweite Verfügbarkeit prüfen bevor E-Mail-Kampagnen starten.
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CDN konfiguriert?
CNAME-Einträge für CDN-Provider von verschiedenen Kontinenten aus verifizieren.
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Datenschutzerklärung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß DSGVO

1. Verantwortlicher

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  • Domain Audit: Eingegebene Domains werden analysiert und das Ergebnis temporär in einer lokalen SQLite-Datenbank gecacht (max. 24 Stunden). Zweck: Performance-Optimierung bei wiederholten Anfragen.
  • Keine Cookies: SEOPEN.DE setzt keine Tracking-Cookies. Technisch notwendige Session-Daten werden ausschließlich im Browser-Speicher gehalten.

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Da SEOPEN.DE keine personenbezogenen Konten führt und keine Daten mit Personenbezug dauerhaft speichert, können die meisten Rechte technisch nicht angewendet werden: es gibt schlicht keine zuordenbaren Daten.

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7. Änderungen dieser Datenschutzerklärung

Diese Datenschutzerklärung kann bei Bedarf aktualisiert werden, beispielsweise bei der Einführung neuer Tools oder Dienste. Die aktuelle Version ist stets unter /datenschutz abrufbar. Stand: April 2026.